1:2 gegen den TSV Schornbach in der Landesliga Germania Bietigheim kassiert zweite Heimniederlage

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Leon Haufe vom SV Germania Bietigheim bringt hier den Schornbacher Nico Klasik zum Fliegen. ⇥ Foto: Helmut Pangerl

SVG-Trainer Andreas Eschenbach bemängelt beim 1:2 (0:0) die kämpferische Einstellung seiner Elf.

Der SV Germania Bietigheim hat auch sein zweites Heimspiel in der Fußball-Landesliga verloren. Gegen den TSV Schornbach kassierte die Mannschaft von Trainer Andreas Eschenbach am Mittwochabend eine verdiente 1:2-Heimniederlage.

Anders als in den beiden Spielen im WFV-Pokal und beim Liga-Auftakt gegen Schwäbisch Hall zeigte der SVG nun im zweiten Spiel in Folge eine schwache Leistung. „Das war enttäuschend. Das Engagement hat bei den meisten Spielern gefehlt. So stark wir zu Saisonbeginn aufgetreten sind, so schlecht waren wir nun gegen Schornbach. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht“, so Eschenbach. Hatte es am letzten Wochenende beim Aufsteiger TSV Obersontheim trotz schwacher Leistung zum Sieg gereicht, war nun gegen einen stärkeren Gegner nichts zu holen.

In den ersten 45 Minuten agierten fast nur die Gäste, die sich zwei Riesenchancen herausspielten. Das 0:0 zur Pause war für Germania sehr schmeichelhaft. Auch nach dem Seitenwechsel gab es für Trainer und Fans wenig Hoffnung auf Besserung. Weiterhin machten die Gäste das Spiel. Zwar zeigten die Bietigheimer nun wenigstens gute Ansätze im Spielaufbau, doch kamen sie nicht gefährlich vors Tor.

Mitte der zweiten Halbzeit erzielten die Gäste schließlich die längst überfällige 1:0-Führung. Einen langen Ball hinter die Abwehrreihe nutzte Timo Morawietz eiskalt aus (59.). Auch beim 0:2 war die Bietigheimer Hintermannschaft nicht auf dem Posten. Über die linke Abwehrseite bekamen sie einen langen Ball hereingeschlagen, den Arda Cetinkaya am zweiten Pfosten aufnahm und nur noch einschieben musste (80.).

Erst in der Schlussphase machten die Gastgeber Druck. Mehrfach versuchten sie es mit der Brechstange. In der Schlussminute gelang Bietigheim dann durch den nach der Pause eingewechselten Marc Agyemang noch der Anschlusstreffer zum 1:2. Eine Hereingabe aus 20 Metern fiel ihm direkt vor die Füße, und aus kurzer Distanz brachte er den Ball im Tor unter. An der Niederlage änderte das nichts mehr.

„Spielerisch und kämpferisch sowie vor allem im Spiel eins gegen eins war Schornbach klar besser als wir“, konstatierte der enttäuschte Germania-Trainer Eschenbach. „Jetzt sind wir am Samstag mächtig unter Druck.“ Seine Erwartung, dass das Team beim Auswärtsspiel bei der TSG Öhringen zu der Leistung der ersten Begegnungen zurückfindet, musste er nicht explizit formulieren. Wie der SVG verlor auch der kommende Gegner sein Spiel am Mittwoch.

SV Germania Bietigheim: Jens Krüger – Hirsch, Macorig, Schöbinger (85. Tsiolakidis), Baumeister – Tobias Krüger (80. Ferrara), Bien-Aime (66. Schneider), Zimbili, Sprotte (46. Agyemang), Kainz – Haufe.

 
 
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