Adventsweg des CVJM in Hohenhaslach Durch die Weinberge zur Krippe

Von Michaela Glemser
Sie haben gemeinsam mit ihren Männern den Weihnachtsweg in den Weinbergen Hohenhaslachs vorbereitet (von links):  Marion Hohmann, Daniela Reichert und Sonja Mattes⇥ Foto: Martin Kalb

Der CVJM Hohenhaslach organisiert unterschiedliche vorweihnachtliche Aktionen. Noch bis Heiligabend ist der Weg in den Weinbergen aufgebaut.

Die Männer haben gesägt und geschraubt, die Frauen ausgeschnitten und gebastelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auf rund 1,5 Kilometern zieht sich der Weihnachtsweg des CVJM vorbei an sechs Stationen durch die Weinberge hoch über den Dächern von Hohenhaslach. „Wir wollen den Besuchern auf diesem Weg die Figuren der Weihnachtsgeschichte näher bringen. Jeder ist eingeladen, sich auf den Weg zur Krippe nach Bethlehem zu begeben“, erklärt Sonja Mattes.

Sie hat gemeinsam mit ihrem Mann Thomas sowie Daniela und Günter Reichert und Marion und Markus Hohmann den diesjährigen Weihnachtsweg konzipiert und vorbereitet. „Es ist uns gerade in Zeiten der Pandemie wichtig, dass wir den Kontakt zur Bevölkerung, Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren, halten. Auch wenn in diesem Jahr unser Adventsmärktle, die Waldweihnacht und das Christbaumsingen nicht stattfinden können, haben wir uns Alternativen einfallen lassen“, macht Matthias Ulmer, Vorsitzender des CVJM Hohenhaslach deutlich. Unter seiner Federführung haben in der Vorweihnachtszeit zahlreiche Aktionen in der Kirbachtalgemeinde stattgefunden, oder sie finden derzeit noch statt.

Adventsweg startet beim Jugendhaus Hohenhaslach

So können sich die Besucher bis einschließlich Heiligabend jeden Tag von 16 bis 20 Uhr ab dem Jugendhaus des CVJM im Gewann Steigle auf den Weg zur Krippe machen. Der Rundkurs durch die Weinberge auf asphaltiertem Weg ist auch für Familien mit Kinderwagen geeignet und in der Dämmerung ein besonderes Erlebnis. In einer Telefonzelle am Jugendhaus gibt es für alle Besucher Fackeln, die die Schritte von Station zu Station ausleuchten. Dort erwarten Kinder und Erwachsene Engel und Co., um mit ihnen das Wunder der Weihnachtsgeschichte auf ganz besondere Weise zu erleben. An der Krippe zum Abschluss der stimmungsvollen Wanderung gibt es für Klein und Groß noch eine Überraschung.

Bereits am zweiten Adventswochenende gab es vom CVJM einen „Adventsmarkt to go“, bei dem rund 2000 Euro für die Missionare der evangelischen Kirchengemeinde zusammengekommen sind. In einer sogenannten Adventsbox waren Bauernbrot, Brötchen, Fleischkäse, Orangen und Hohenhaslacher Glühwein verpackt und wurden von den zwölf Helfern des CVJM den Familien vor die Haustür gebracht. In der Adventsbox waren auch Grüße der Missionare, die in Zentralasien, in Mikronesien, in Afrika und Europa unterwegs sind. „Uns war es wichtig das Adventsmärktle in diesem Jahr nicht einfach wieder nur ausfallen zu lassen, sondern eine pandemiegerechte Lösung dafür zu finden. Die Resonanz war sehr gut. Es freut mich, dass wir mit dem Erlös unsere Missionare unterstützen können“, erläutert Ulmer.

Info Parkmöglichkeiten finden sich an der Kelter und der Schule.

 
 
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