„Es ist die größte Quartiersentwicklung in der Geschichte Kirchheims“, sagte Bürgermeister Uwe Seibold am Dienstag bei dem symbolischen Spatenstich für die beginnenden Bauarbeiten am Bahnhof. Damit beginnt eine wahrscheinlich fünf Jahre lange Bauzeit, in der das Areal rund um den Bahnhof komplett neu gestaltet wird.
Bahnhof Kirchheim Start des Großprojekts
Symbolisch läutete Kirchheims Bürgermeister die Bauarbeiten am Bahnhof ein.
Ein Jahr Bauzeit für den ersten Abschnitt
Der symbolische Spatenstich ist der Startschuss für den ersten Bauabschnitt, der ungefähr ein Jahr dauern wird. In einer Länge von 450 Quadratmeter wird das Gebiet neu geordnet, das, so Seibold, „die Größe von zwei Hektar oder 20.000 Quadratmeter, eine Menge, hat“. Der Busbahnhof wird neu gestaltet, ein Fahrradparkhaus entsteht, die Freifläche wird verschönert.
Gegenüber des Bahnhofs wird zeitgleich die ehemalige Post abgerissen. Investor Abdulsamed Cihanoglu plant dort ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit zwölf bis 14 Wohnungen, zwei Büros und eventuell einem Café. „Das Postareal gehört mit zum Gesamtkonzept“, so Seibold.
Wie die BZ bereits berichtete, soll der Busbahnhof auf dem ehemaligen Cronimet-Gelände entstehen, konkret soll er zwischen Gleisanlagen und der Bahnhofstraße angelegt werden.
Im Süden des künftigen Busbahnhofs ist für später ein Wohngebiet vorgesehen, das direkt an die Bahnhofstraße angeschlossen werden könnte. Hier werden im kommenden Jahr die konkreten Planungen für die nächsten Bauabschnitte beginnen, so Seibold. Das Fahrradparkhaus entsteht in der Nähe der Gleise und soll in Holzbauweise ausgeführt werden. Es wird Platz für 200 Fahrräder bieten. Vier Millionen Euro kostet dieser erste Bauabschnitt, Förderungen erwartet die Gemeinde in Höhe von insgesamt zwei Millionen. 600.000 Euro aus dem Verkauf des Post-Gebäudes kommen hinzu. „Wenn alles glatt geht, der Idealfall eintritt, muss die Gemeinde nicht mehr allzu viel drauflegen“, so Seibold.
