Barock Volleys Barock Volleys dominieren das Lokalduell in drei Sätzen

Von Marlon Hölzel
Die Barock Volleys durften gegen Freiburg ihren ersten Bundesliga-Sieg bejubeln. Mit 3:0 schlagen sie Freiburg Foto: Marco Wolf

m zweiten Spiel schaffen es die Ludwigsburger ihren ersten Bundesliga-Sieg jemals einzufahren.

Nach dem starken Auftakt, trotz Niederlage, spielen die Barock Volleys am Freitagabend ihr erstes Bundesligaauswärtsspiel in Freiburg und dominieren die Baden mit 3:0. Die Aufstellung ist die gleiche wie zuletzt gegen Lüneburg. In einer lautstarken Freiburger Halle laufen die beiden Teams unter der grünen Pyro-Show der badischen Anhänger ein. Den ersten Punkt im Duell setzt Nyerowo Omenen für die Ludwigsburger. Im Spiel macht sich bereits früh merkbar, dass es ein Duell zwischen den Diagonalangreifern Omene und Brendan Mills auf Freiburger Seite wird. Beide Spieler sind sowohl physisch stark als auch Punktejäger für ihren Verein.

Wieder Zwei-Satz-Führung

Mit zwei Assen in Folge bringt der Ludwigsburger Diagonalangreifer seine Mannschaft mit 8:6 erstmals mit zwei Punkten Abstand in Führung. Der Beginn des zweiten Spieltags könnte kaum spannender verlaufen. Immer wieder punkten beide Teams im Wechsel, sodass es keine der beiden Mannschaften schafft sich abzusetzen. Mit 21:19 stehen die Barockstädter gegen Ende des Satzes besser da. Diese Führung bringt die Mannschaft von Hasse Mattila auch mit 25:22 über die Zeit und so gehen die Barock Volleys, wie bereits im Auftakt gegen Lüneburg, mit 1:0 in Führung. Auch in Satz zwei sind es die Barockstädter, die mit einem Punkt in den Satz starten. Parallelen gibt es dabei viele zum ersten Spielsatz.

Es ist eine ausgeglichene Partie, wobei es die Gäste schaffen über die meiste Zeit eine Zwei-Punkte-Führung zu halten. Beim 14:18 ist es Freiburgs Trainer Jakob Schönhagen, der genug gesehen hat und seine Auszeit zieht. „Wenn wir unser Ding spielen ist alles gut, soll Ludwigsburg sein Spiel machen, sollen die ihre Fehler machen. Wir bleiben bei unserer DNA“, so der Coach in seiner Zwischenansprache. Nach Jannik Brentels Block ins aus liegen die Hausherren mit 18:22 zurück. Diese wird jedoch gechallenged und per Videoschiedsrichter überprüft. Die Entscheidung bleibt allerdings bestehen. Und so sind es die Barockstädter, die auch den zweiten Satz erneut mit 25:22 gewinnen.

Kurze Hoffnung bei Freiburg

Es gleicht einem Deja-Vu, die Barock Volleys schaffen es, wie bereits im Spiel gegen Vizemeister Lüneburg, die ersten zwei Sätze des Spiels für sich zu entscheiden. Am vergangenen Spieltag verspielten sie die Führung noch.

Und die Freiburger beginnen den dritten Satz spielstark. Mit 2:0 gehen sie in der heimischen Halle in Führung. Doch diese hält nicht lange an, denn die Ludwigsburger gleichen nicht nur schnell aus, sondern drehen den Satz auf 4:2. Doch so leicht geben sich die Freiburger noch nicht in diesem Satz geschlagen und so gibt es in einem wieder mal sehr umkämpften Satz auf beiden Seiten Punkt für Punkt. Auffällig dabei, die Ludwigsburger wirken wie auch gegen Lüneburg zu diesem Zeitpunkt unkonzentriert, sodass immer wieder Aufschläge im Netz landen. Dieses mal möchten sie es aber anders machen und so zeigen sie nochmals eine starke Leistungssteigerung, Omene ist dabei nicht zu stoppen und holt einen Punkt nach dem anderen. Im Gegensatz zum Saisonauftakt schaffen es die Barock Volleys die Zwei-Satz-Führung zu verteidigen.

Der Kapitän selbst ist es letztendlich, der mit einem Aufschlags-Ass die Partie in drei Sätzen beendet. Völlig verdient ist es Nyherowo Omene, der im zweiten Spiel, zum zweiten Mal zum Spieler des Spiels gewählt wird. „Ich habe es sehr genossen. Es ist eins der besten Spiele, in denen ich jemals gespielt habe. Die Fans haben unglaublich Stimmung gemacht“, so Omene nach dem Spiel. Zur Leistung führt er aus: „Unser Ziel war es unser Spiel durchzuziehen und ruhig zu bleiben und ich denke das hat gut funktioniert“, so der Leistungsträger.

 
 
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