Barock Volleys Barock Volleys gehen wieder als Derbysieger vom Feld

Von Marlon Hölzel
Die Barock Volleys gewinnen dramatisch auch das zweite Derby der Saison gegen den FT Freiburg. Foto: Marco Wolf

Auch das zweite Spiel der Saison zwischen dem MTV und Freiburg entscheiden die Ludwigsburger für sich.

Es war der erste Bundesligasieg, den die Barock Volleys am zweiten Spieltag der Saison gegen den FT Freiburg feiern durften. Eine Halbsaison später beim erneuten Wiedertreffen stehen die Ludwigsburger auf Platz sechs der Tabelle und übertreffen derzeit das Ziel Klassenerhalt klar. Und auch im zweiten Duell zeigen sie ihre Klasse und gewinnen das Schwaben-Baden- Derby im Krimi mit 3:1.

 Zweifache Verlängerung

Was den 812 Zuschauern in der Innenstadtsporthalle am Samstagabend geboten wird, ist spannender Volleyball pur. Der erste Satz spiegelt dies direkt wieder, denn dieser geht direkt in die Verlängerung. Zu Beginn des Satzes gehen die Badener durch einen starken, jedoch zu langen Ball von Kapitän Ben-Simon Bonin in Führung, ehe Freiburg seinen darauffolgenden Aufschlag ebenfalls ins Seitenaus schlägt und somit für den Ausgleich sorgt. Immer wieder gibt es schöne Ballwechsel, mit Punkten im Gleichtakt auf beiden Seiten.

Mit 6:3 setzen sich die Gäste erstmals in der Begegnung leicht ab. Der Vorsprung hält jedoch nicht lang an, da die Barockstädter schnell nachziehen und beim Stand von 17:15 erstmals den Satz auf ihre Seite ziehen. Beim 23:20 sieht es bereits nach dem ersten Satzgewinn aus, doch die Freiburger ziehen nochmal mit 24:23 vorbei, verlieren jedoch ihren Satzball und anschließend den Satz noch mit 24:26. Der zweite Satz verspricht gleich viel Spannung und startet mit einer Führung für die Hausherren.

Es ist zu Beginn des Durchgangs ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die Rollen sich wechseln, bis die Ludwigsburger ab dem 12:11 die Führung erstmals länger halten können. Doch die Gäste aus Freiburg zeigen eine starke Mentalität und schaffen es erneut, auszugleichen und dann mit 20:18 sogar in Führung zu gehen. Wie bereits im ersten Satz sind es die Freiburger mit dem Satzball, doch erneut können die Ludwigsburger diesen wieder abwehren, doch dabei prallen Tim Köpfli und Jeffrey Klok aufeinander. Besonders Köpfli hält sich an der Seite, kann jedoch anschließend weiterspielen und schafft es, mit seiner Mannschaft wieder, mit 26:24 den Satz zu gewinnen.

Auch ohne Verlängerung knapp

Auch wenn der erste Matchsatz für die Ludwigsburger nicht in die Verlängerung geht, verspricht er genau so viel Spannung. Es ist erneut ein Durchgang auf Augenhöhe mit wechselnden Punkten.

Kaum einem Team gelingt es, sich zumindest kurzfristig für mehrere Punkte abzusetzen. Auf Ludwigsburger Seiten ist es eine kollektiv starke Leistung, bei der besonders Tim Köpfli mit letztlich 20 erzielten Punkte und Mittelblocker Jan Huber mit 17 Punkten die meisten Zähler einbringen. Zum dritten Mal haben die Gäste einen Satzball, den sie diesmal allerdings zum 1:2-Anschluss verwandeln.

Um es nicht weniger spannend für die Fans zu gestalten, spielt sich auch der vierte Satz gleich ab wie zuvor. Keine der beiden Mannschaften schafft es, sich deutlich abzusetzen, wieder punkten beide im Gleichtakt. Mit 23:22 haben die Hausherren jedoch gegen Ende des Satzes die Nase vorn. Durch einen Aufschlag ins Netz auf Seite der Freiburger und einem später darauffolgenden zu weitem Aufschlag, gewinnen die Ludwigsburger den Satz mit 25:23 und somit die Partie mit 3:1 nach Sätzen.

 
 
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