Barock Volleys Bleibt die Dachau-Niederlage nur ein Ausreißer?

Von Marlon Hölzel
Trainer der Ludwigsburger Barock Volleys, Hasse Mattila, möchte am Sonntag mit seiner Mannschaft wieder zeigen, dass sie guten Volleyball spielen können. Foto: /Hansjürgen Britsch/Pressefoto Baumann

Die Barock Volleys empfangen am Sonntag im nächsten Baden-Schwaben-Derby die Baden Volleys.

Die Enttäuschung nach der Niederlage gegen Dachau war bei den Barock Volleys am Mittwochabend groß.

„Natürlich sind wir im Moment enttäuscht, aber das nächste wichtige Spiel steht schon am Sonntag an und bietet uns erneut die Chance zu zeigen, dass wir guten Volleyball spielen können“, wird Trainer Hasse Mattila nach der Niederlage vom Verein zitiert. Viel Zeit, den verlorenen Punkten hinterherzutrauern, bleibt nicht, denn am Sonntagabend (17 Uhr) steht bereits die nächste Partie an. Die Ludwigsburger empfangen den badischen Nachbarn aus Karlsruhe.

Hinspiel klar verloren

Die Badener haben am Dienstagabend ebenfalls eine 1:3-Niederlage gegen Herrsching einstecken müssen. Das Hinspiel verloren die Barock Volleys in Karlsruhe mit 0:3. Der Tabellensechste setzt dabei auf seine Heimstärke.

Bisher hat das Team um Kapitän Ben-Simon Bonin sieben von acht Heimspielen gewonnen und verlor lediglich das erste Saisonspiel zuhause gegen Tabellenführer Lüneburg. Nach dem klaren Derby-Sieg gegen Freiburg am vergangenen Samstag (3:1) wollen die Ludwigsburger in eigener Halle weitere Punkte holen.

Karlsruhe unter Playoff-Druck

Die kommenden Gäste aus Baden stehen derzeit auf Platz zehn der Tabelle in der Volleyballbundesliga. Die Playoffs um die deutsche Meisterschaft wird ausgetragen zwischen den Plätzen eins bis acht. Dabei trennen Platz sechs Herrsching mit 25 Punkten und Karlsruhe mit 21 Punkten gerade einmal vier Zähler. In Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen ist eindeutig von den Karlsruhern ein gutes Spiel zu erwarten.

Dass Karlsruhe es mit jedem in der Liga aufnehmen können, zeigten sie bereits in vorherigen Partien. Nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel über Ludwigsburg gewannen sie unter anderem mit 3:2 gegen den Tabellendritten aus Düren.

Die Stärke der Karlsruher liegt besonders in der Annahmeeffizienz. Dort liegen sie mit einem Wert von 32,8 Prozent nur knapp hinter den Spitzenteams auf Platz vier. Im Gegensatz dazu haben die Barockstädtern mit 16,6 Prozent Aufschlägen mit guter Wirkung die drittschlechteste Quote der Liga.

 
 
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