Es war trotz der Niederlage das erste Ausrufezeichen der Barock Volleys, als sie in ihrem ersten Spiel in der Volleyball-Bundesliga jemals das Spitzenteam aus Lüneburg bis in den Tiebreak rangen. Die Partie im Oktober bleibt auch nach 14 gespielten Partien immer noch die einzige Heimniederlage der Barockstädter. Am Samstagabend haben sie die Möglichkeit, sich zu revanchieren, jedoch zeigt Lüneburg, warum sie mit 13 Siegen aus 14 Spielen an der Tabellenspitze stehen und gewinnen mit 3:0.
Barock Volleys Lüneburg zeigt sich im Rückspiel einfach zu stark
Die Barock Volleys schaffen es auch in der Rückrunde nicht den Tabellenführer zu bezwingen.
Immer wieder auf Augenhöhe
Nyherowo Omene überlupft den Block zur Führung und Tomi Saarinen sorgt mit dem direkt darauffolgenden Ass für das 2:0, ehe dreifach in Folge, zweimal aufseiten der Ludwigsburger, der Aufschlag ins Netz geschlagen wird. Die Lüneburger schaffen es, sich zu Beginn des ersten Satzes leicht abzusetzen, jedoch schaffen es die Gäste aus der Barockstadt immer wieder nachzuziehen und bleiben so auf meist zwei, drei Punkten Rückstand. Mit zwei schönen Blocks in Folge pirscht sich das Team von Hasse Mattila auf 12:13 heran, bevor ein Lüneburger Angriff zum Ausgleich zu weit fliegt. Doch auch die Lüneburger zeigen, dass sie blocken können, gleich dreifach in Folge, sodass Mattila bereits seine zweite Auszeit zieht. Doch die Hausherren sind nicht zu stoppen und erzielen neun Punkte in Folge. Auch wenn die Ludwigsburger zu Beginn des Satzes auf Augenhöhe sind, setzen sich die Hausherren im ersten Durchgang letztlich mit 25:16 durch.
Wie bereits im ersten Satz eröffnen die Barock Volleys die Punkteanzeige in Durchgang zwei. Eine Lüneburger Annahme landet unmittelbar hinter dem Netz aufseiten der Gäste, auf der Jan Huber den Ball zur 1:0-Führung schlägt. Diese hält jedoch erneut nicht lange. Mit drei Punkten in Folge machen die Niedersachsen da weiter, wo sie vor der Winterpause angefangen haben.
Es ist ein souveränes Auftreten ohne große Makel, bei dem man den Ludwigsburgern kaum etwas vorwerfen kann. Kapitän und Geburtstagskind Ben-Simon Bonin zeigt jedoch, dass sich die Gäste hier nicht so leicht geschlagen geben wollen und sorgt für den 8:9-Anschluss, ehe sein Team für den erneuten Ausgleich sorgt.
Lüneburg macht es deutlich
Diesmal halten sie nach dem Ausgleich länger mit und punkten im Gleichtakt mit ihren Kontrahenten. Erst bei 16 Zählern für beide schaffen es die Hausherren wieder ein Polster für sich aufzubauen. Dieses bauen sie weiter aus bis zum 25:19 und somit dem zweiten Satzgewinn.
Auch im dritten Satz ist es die gleiche Geschichte wie zuvor. Die Ludwigsburger sind auf Augenhöhe dabei, bis Lüneburg einfach eine Nummer zu stark ist. Auch individuell ist dies deutlich ersichtlich in Form von Christopher Byam, der erst vier Asse in Folge und darauf noch einen weiteren Punkt erzielt. Beim 16:8 für die Hausherren im ersten Match-Satz macht es sich deutlich und das nächste Ass von Jesse Elser macht es noch deutlicher. Damit nicht genug, ein Ass nach dem anderen hauen sie den Barockstädtern um die Ohren. Die Gäste sind inzwischen so stark wie noch nie in dieser Saison von der Rolle. Kaum ein Offensivspiel kommt zustande.
So fertigt Tabellenführer Lüneburg Aufsteiger Ludwigsburg mit 25:14 im dritten Satz und somit dem 3:0-Sieg deutlich ab. Die erste Partie des Jahres 2026 geht somit verloren aus Sicht der Barock Volleys für die einfach nicht mehr zu holen war. Ausgehend von dem Saisonziel, die Klasse zu halten, dürften die Ludwigsburger als Aufsteiger eine Pleite gegen eine der stärksten Mannschaften nicht zu schwer nehmen.
