Basketball Bundesliga Riesen rehabilitieren sich mit deutlichem Heimsieg

Von Manuel Schust
Trey Buchanan (am Ball) war mit seinen 14 Punkten einer von sieben Riesen-Spielern mit zweistelliger Punkteausbeute beim Heimsieg gegen Frankfurt. Foto: /Sandy Dinkelacker/Eibner-Pressefoto

Nach 121 kassierten Punkten in Vechta haben die Riesen die richtige Antwort gegeben und gegen Frankfurt einen klaren 97:65-Sieg feiern können.

Zeit für Wiedergutmachung war bei den MHP Riesen angesagt. Nachdem die Barockstädter zuletzt beim Gastspiel in Vechta satte 121 kassiert hatten, kündigte Riesen-Trainer Mikko Riipinen bereits im Vorfeld der Partie an: „Wir möchten und werden die Energie in der Verteidigung, nach einem Spiel, auf das wir defensiv nicht stolz sind, zurückbringen.“ Seine Spieler setzten das ab dem zweiten Viertel konsequent um und sicherten den Gelb-Schwarzen einen 97:65-Heimsieg gegen Frankfurt.

Lazarett hat sich gelichtet

Nachdem zuletzt bis zu sechs Spieler bei den Riesen ausgefallen waren, hatte sich das Lazarett der Barockstädter fast vollständig gelichtet. Außer Kapitän Yorman Polas Bartolo (Wadenverletzung) standen Trainer Mikko Riipinen wieder alle Spieler zur Verfügung. In der Startformation der Schwaben liefen Babacar Sane, Stefan Smith, Toms Skuja, Brandon Tischler und Keeshawn Kellman auf.

Die Skyliners, deren bester Spieler Jaedon LeDee seit der Länderspielpause streikt und so trotz gültigem Vertrag einen Wechsel erzwingen will, erwischten zunächst den besseren Start in die Partie. Von der aggressiven Verteidigung der Gelb-Schwarzen ließen sich die Frankfurter kaum aus dem Konzept bringen. Angeführt von William Christmas erzielten die Frankfurter nach nicht mal zwei Minuten sieben Punkte. Mikko Riipinnen wechselte viel durch und setzte im ersten Viertel alle Spieler ein. Es war aber noch viel Sand im Getriebe bei den Riesen, die sich nicht abschütteln ließen, aber nach dem ersten Viertel knapp hinten lagen (18:19).

Erst im zweiten Abschnitt hatten die Ludwigsburger ihr Visier besser eingestellt und legten auch defensiv eine Schippe drauf. Elijah Hughes brachte die Gelb-Schwarzen durch einen Dreipunktewurf in Führung. Nach neun Punkten in Folge der Gastgeber nahm Frankfurts Trainer Klaus Perwas eine Auszeit.

Doch der Vorsprung der Riesen wuchs weiter kontinuierlich an. Nach einem Distanzwurf von Brandon Tischler schraubten die Ludwigsburger die Führung erstmals in der zweistelligen Bereich (34:23). Es folgte eine zweite Auszeit der Hessen. Aber weiter fanden die Mainstädter kaum Mittel zu Punkten zu kommen und erzielten im gesamten zweiten Viertel magere elf Punkte. Ganz anders die Schwaben, die ihre Führung bis zur Halbzeit auf 15 Punkte ausbauten (45:30).

Entscheidung nach 30 Minuten

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Skyliners in der Verteidigung zuzulegen. Doch Elijah Hughes netzte zwei Dreipunktewürfe ein und sorgte dafür, dass die Führung der Riesen nach 25 Minuten auf stolze 20 Punkte angewachsen war (59:39). Trey Buchanan legte mit zwei Dreipunktewürfen nach und Babacar Sane zeigte einen heftigen Block gegen Frankfurts Isaiah Swope. Schon vor Ende des Schlussviertels war die Partie entschieden.

Nach einem Steal und zwei Punkten von Trey Buchanan stand es im Schlussabschnitt 79:49 für die Riesen. Hierbei sollte sich der Vorsprung dann auch einpendeln. Durch den Sieg liegen die Ludwigsburger im Kampf um die Playoff-Ränge nur noch zwei Punkte hinter den sechstplatzierten Würzburgern. Außerdem durften die Riesen-Fans sich noch über die Verkündung freuen, dass Jonas Wohlfarth-Bottermann seinen Vertrag in Ludwigsburg verlängert hat.

Am kommenden Freitag (20 Uhr) sind die Schwaben zu Gast bei den Telekom Baskets Bonn.

 
 
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