Nachdem die MHP Riesen in der vergangenen Spielzeit die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde in der Basketball Bundesliga unglücklich verpasst hatten, liegen die Ludwigsburger nun voll auf Playoff-Kurs. Dank des 17. Saisonsiegs, den die Mannschaft von Trainer Mikko Riipinen am Samstag durch ein 75:61 gegen Rostock sicherstellte, dürfte den Barockstädtern ein Platz unter den besten zehn Teams kaum mehr zu nehmen sein. Sogar die Plätze fünf und sechs – und damit die direkte Qualifikation für die Postseason – sind für die Riesen in Reichweite.
Basketball Bundesliga Riesen stellen die Weichen in Richtung Playoffs
Durch einen souveränen 75:61-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves untermauern die MHP Riesen Ludwigsburg ihre Playoff-Ambitionen.
Beim Heimspiel gegen die Rostock Seawolves mussten die Gelb-Schwarzen auf Toms Skuja, Lenny Anigbata, Johannes Patrick und Julis Baumer verzichten. In der zum neunten Mal ausverkauften MHP Arena erwischten die Rostocker, die zuvor dreimal in Folge verloren hatten, den besseren Start. Die Gäste wirkten klarer in ihren Aktion und gingen angeführt vom überragenden TJ Crockett nach drei Minuten mit 10:3 in Führung. Bis die Riesen ins Spiel fanden, vergingen einige Minuten. Kaum hatten sich die Hausherren bis auf einen Punkt herangekämpft (19:20), sorgte Crockett mit sechs Punkten in Folge dafür, dass die Gäste das erste Viertel recht klar für sich entscheiden konnten (19:26). Aber die Riesen stellten sich immer besser auf Rostocks einzig richtig gefährlichen Scorer ein und setzten ab dem zweiten Viertel in Verteidigung wichtige Akzente.
Dank guter Defensive zum Sieg
Die Seawolves grenzten zwar die Wirkungskreise von Ludwigsburgs Spielmacher Stefan Smith gut ein. Doch Trey Buchanan und vor allem Terrell Harris übernahmen Verantwortung und netzten ihre Würfe ein. Rostocks offensive Ausbeute halbierte sich im zweiten Viertel auf magere 13 Zähler und die Riesen gingen mit einer knappen Führung in die Kabine (41:39).
Nach dem Seitenwechsel setzte sich dieser Trend fort. Während der Offensivmotor der Seawolves weiter stockte, setzten sich die Gastgeber nun ab. Die Schwaben ließen im dritten Viertel nur acht Punkte der Rostocker zu und bauten ihre Führung bis zum Schlussabschnitt auf neun Zähler aus (56:47).
Offensiv viel variabler und mit mehreren Optionen ausgestattet ließen die Riesen im letzten Viertel dann auch nichts mehr anbrennen und feierten mit ihren Fans den verdienten 75:61-Sieg. Während Rostock durch die Niederlage Platz zehn verliert und aus den Play-In-Rängen herausgefallen ist, sind die Riesen in der Tabelle nun Siebter.
„Es war ein herausforderndes Spiel gegen ein gutes Rostocker Team, das über ein sehr gutes Playbook verfügt“, betonte Riesen-Trainer Mikko Riipinen nach dem Spiel. „Ich bin sehr stolz, wie wir zu Großteilen der Partie fokussiert agiert haben.“ Ein Sonderlob gab es vom Cheftrainer für Jonas Wohlfarth-Bottermann und Gavin Schilling, der sich in nur elf Minuten Spielzeit starke sieben Rebounds sichern konnte. „Natürlich gibt es Dinge, die wir besser machen können, speziell das erste Viertel und wie wir gestartet sind“, führte Riipinen weiter aus. „In diesem Moment bin ich aber einfach nur froh über die Schritte, die wir heute gemacht haben.“
Am kommenden Samstag (20 Uhr) sind die Ludwigsburger zu Gast bei Tabellenschlusslicht Braunschweig. Zum letzten Heimspiel in der Hauptrunde empfangen die MHP Riesen am Donnerstag, den 7. Mai (18.30 Uhr) den FC Bayern München.
