Befragung Sechs Ideenfelder, wie Jugendarbeit noch besser wird

Von Markus Wirth
Daumen hoch: Das Jugendhearing im „Chilloud“ war ein voller Erfolg, selbst Erwachsene brachten sich ein. Foto: /Andreas Essig

Was sich junge Leute in Markgröningen wünschen und was bereits gut läuft, wurde beim Hearing deutlich. 

Was bietet die Stadt für ihre Jugendlichen? Ist – beispielsweise – das Jugendhaus „Chilloud“ nach wie vor zeitgemäß, das Angebot dort auf die jungen Menschen zugeschnitten?

Um sich ein umfängliches Bild über die Belange der jungen Bürger zu machen, hatte die Stadtverwaltung zu einem Jugendhearing eingeladen. Unter dem Motto „Die Zukunft des Jugendhauses – redet mit“ war das Happening jedoch kein hölzernes Frage-Antwort-Spiel, sondern als eine locker-gechillte Veranstaltung konzipiert, als sogenanntes „World-Café“. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg“, resümiert die mit der Federführung der Veranstaltung betraute Schulsozialarbeiterin Cindy Lee im Gespräch mit der BZ. Aufbauend auf einer vorangegangenen Befragung von über 1000 Markgröninger Jugendlichen wurden sechs zentrale Themenbereiche identifiziert, die nun im direkten Dialog zwischen der Steuerungsgruppe Jugendhearing und den jungen Menschen vertieft wurden.

Sechs zentrale Themenbereiche

An verschiedenen Stationen diskutierten die Teilnehmer über Themen wie den Standort des Jugendhauses, Angebote und Attraktionen, Öffnungszeiten, Gestaltung und Ausstattung, Preise und Verpflegung sowie Publikum. „Bei letzterem Thema war vor allem zu überlegen, wie wir möglichst alle Jugendlichen erreichen können, schließlich soll und darf niemand außen vor bleiben“, betont Lee. Überhaupt, freut sie sich, „kamen, während die Diskussionen am frühen Abend starteten, zu späterer Stunde gezielt noch ältere Jugendliche dazu, um ihre Perspektiven und Wünsche in den Prozess einzubringen.“

Auch interessierte Erwachsene hätten die Gelegenheit genutzt, um sich vor Ort ein Bild von der produktiven und positiven Stimmung zu machen. Lee: „Die Atmosphäre in diesem Generationenmix war geprägt von gegenseitigem Respekt und einer spürbaren Lust, die eigene Stadt mitzugestalten.“ Hier gelte es nun, weiterzumachen.

 
 
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