Besigheim Für mehrere Stunden kein Wasser

Von Gabriele Szczegulski
Der Wasserhochbehälter Wartturm musste leerlaufen, um die betroffenen Gebiete eine Zeit lang zu versorgen. Foto: Martin Kalb

Ein Wasserrohrbruch legte die Versorgung in der Besigheimer Altstadt, der Vogelinsel und das Gebiet zwischen Bahnlinie und Enz von Sonntagabend bis Montagmorgen lahm.

Einen massiven Wasserrohrbruch vermeldete die Stadt Besigheim am vergangenen Sonntag kurz vor 20 Uhr. Betroffen waren vor allem die Altstadt, die Vogelinsel und der Bereich zwischen Bahnlinie und Enz. Die Besigheimer Wasserversorgung reagierte laut Stadt sofort,aber der massive Rohrbruch konnte am Sonntag nicht mehr gefunden werden. Der Hochbehälter am Wartturm wurde gelehrt, um die betroffenen Gebiete weiter, aber mit sehr geringem Druck, mit Wasser zu versorgen.

Die Stadt informierte die Bewohner um 20 Uhr, dass sie sich mit Wasser versorgen sollten, bevor um 22 Uhr fast das komplette Wasser durch den Rohrbruch verloren ging und in den betroffenen Gebieten kein Wasser mehr durch die Leitungen lief.

Ein spezialisiertes Leckageortungsunternehmen machte sich am Montagmorgen auf die Suche nach dem Rohrbruch, der gegen 11 Uhr geortet wurde. Es handelte sich laut Stadt um die Überlagerung verschiedener Ereignisse. Eine eingefrorene Privatleitung und ein klassischer Leitungsrohrbruch in der Jahnstraße haben den massiven Wasserverlust verursacht. Um 11.30 Uhr lief das Wasser in den betroffenen Gebieten wieder durch die Leitungen. Während der Reparatur, so die Stadt, wird das Wasser nicht abgestellt werden.

Auf der Facebook-Seite der Stadt wird diese für ihre transparente, schnelle und zuverlässige Information der Notlage gelobt. „Genauso sieht verantwortungsvolle Krisenkommunikation aus“, schrieb ein User. Man habe sich zuvor mit Wasser eindecken können, weil die Stadt dies früh genug empfohlen habe, sagte eine andere Userin.

 
 
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