Besigheim/Walheim Erste Konturen sind sichtbar

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Das Luftbild zeigt den aktuellen Stand der Bauarbeiten für die neue Brücke über die Enz zwischen Besigheim und Walheim – nahe der Mündung in den Neckar (oben).⇥ Foto: Werner Kuhnle

In der Zeit der Vollsperrung werden die Widerlager der neuen B 27-Brücke auf Walheimer Seite vorbereitet und gebaut.

Aus der Luft sind der Baufortschritt und die ersten Konturen der neuen Brücke über die Enz zwischen Walheim und Besigheim deutlich zu erkennen. Die Vollsperrung der B 27 dient dazu, die Widerlager auf der Walheimer Seite vorzubereiten und zu verbauen. Radfahrer können auf einem schmalen Streifen an der Baustelle vorbeifahren. Die Brücke wird in einem leichten Schwenk zur Besigheimer Seite hin verlaufen, der scharfe Knick der bestehenden Brücke aus dem Jahr 1946 gehört der Vergangenheit an.

Die Verkehsbehinderungen haben sich bisher in Grenzen gehalten, nicht zuletzt wegen der Sommerferien. Die Aufregung über die Umleitung wegen einer ungünstig geschalteten Ampel am Ortsausgang von Gemmrigheim in Richtung Kirchheim und Neckarwestheim hat sich gelegt (die BZ berichtete). 

Die Kosten für das neue Bauwerk werden auf 7,9 Millionen Euro veranschlagt. Die Brücke selbst ist 90 Meter lang, sie hat eine Breite von 14 Metern. Die Gesamtlänge des  neuen Straßenbauwerks beträgt 324 Meter. Auf eine Dauer von 18 Monaten ist die Bauzeit veranschlegt. Läuft alles wie geplant, kann die neue Brücke im Herbst 2022 für den Verkehr freigegeben werden. Ob danach tatsächlich die von vielen Besigheimern und Walheimern geforderte Unterführung gebaut wird, ist immer noch nicht klar. Die Planungen dafür müssen von den beiden beteiligten Kommunen geschultert werden. Bund und Land haben sich, wie berichtet, nur mühsam auf einen Finanzierung einigen können.

 
 
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