Bietigheim-Bissingen Belastung hält sich noch in Grenzen

Von Uwe Mollenkopf
Die Auwiesenbrücke in Bietigheim-Bissingen ist bis Ende August nicht befahrbar. Foto: /Oliver Bürkle

Die nächste Bauphase der B 27-Sanierung inklusive Sperrung der Auwiesenbrücke und der L 1107 hat begonnen. Verkehrsbehinderungen gab es vor allem aus Richtung Besigheim.

Lange befürchtet, hat der fünfte Bauabschnitt der B 27-Sanierung durch das Regierungspräsidium Stuttgart und die Stadt Bietigheim-Bissingen am Dienstag begonnen. Über das Pfingstwochenende war die Verkehrsführung umgestellt worden, bereits am Montagabend war die Landesstraße 1107 Richtung Löchgau voll gesperrt worden. In der zweiten Nachthälfte folgte die Sperrung der Auwiesenbrücke.

Rückstau bis zur „Spinne“

Wohl aufgrund der Pfingstferien, in denen auf den Straßen weniger los ist als sonst, hielten sich die Verkehrsbehinderungen in Grenzen. Besonders betroffen: die B 27 zwischen Bietigheim und Besigheim, die als Umleitungsstrecke aufgrund der Sperrung der L 1107 dient. Am Morgen habe es von Besigheim her kommend regen Verkehr mit Aufstauungen zwischen Kammgarnspinnerei und der Kreuzung Mühlwiesenstraße/Karl-Mai-Allee mit der B 27 gegeben, teilt Anette Hochmuth, die Sprecherin der Stadtverwaltung, auf BZ-Anfrage mit. „Danach lief es wieder besser, aber nicht ganz staufrei“, so Hochmuth. In Richtung Sachsenheim und Metterzimmern sei weniger zu spüren gewesen. Dank der Ampelregelungen über die Hillerstraße/Karl-Mai-Allee fließe der Verkehr „sehr ordentlich“, erklärte die Sprecherin am späten Vormittag.

Auch aus Sicht der Polizei waren die Folgen der Sperrungen noch im Rahmen, sagt Sprecherin Yvonne Schächtele. Zu befürchten sei jedoch, dass sich die Situation nach dem Ende der Pfingstferien noch verschärfen werde.

Während der Brückensperrung wird der Verkehr in Bietigheim in beiden Richtungen über die Karl-Mai-Allee, die Hillerstraße und die Metterzimmerer Straße umgeleitet. Für das Umleitungskonzept Innenstadt hat die Stadt Baustellen-Pförtnerampeln Richtung Besigheim und Metterzimmern installiert sowie an anderen Ampeln die Schaltung geändert.

Für den Autoverkehr gesperrt ist zudem der Bereich Geisinger Straße/Bismarckstraße. Hierzu gibt es eine Umleitung über das Poststräßle und die Großingersheimer Straße, was ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen führt.

Bessere Radwegführung geplant

Das Regierungspräsidium und die Stadt Bietigheim-Bissingen sanieren im ersten Teil der fünften Bauphase die stadtauswärtigen Fahrspuren zwischen Geisinger Straße und Wobachstraße sowie die stadteinwärtigen Fahrspuren zwischen Wobachstraße und Großingersheimer Straße. Anschließend folgen die Arbeiten in der jeweiligen Gegenrichtung im Rahmen des zweiten Teils.

Die Sanierung der Auwiesenbrücke läuft parallel zu den Straßenbauarbeiten. Zusätzlich erneuern die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen im Bereich des Knotenpunkts B 27/Geisinger Straße Versorgungsleitungen.

Laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung wird auch die Rad- und Fußwegeführung verbessert und baulich angepasst. Mehrere Ampelanlagen sollen modernisiert werden. Ziel ist es, die Arbeiten an der Auwiesenstraße einschließlich der Brückensanierung bis Ende August 2026 beziehungsweise rechtzeitig zum Pferdemarkt abzuschließen und die innerstädtische Umleitung aufzuheben. Im Anschluss beginnt nach kurzer Pause über den Pferdemarkt die zweite Bauphase.

Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich Anfang Dezember 2026 fertiggestellt werden, so die Stadtverwaltung.

 
 
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