Bietigheim-Bissingen Diskussion mit Landtagskandidaten

Von Uwe Mollenkopf
Am 8. März wird der Landtag in Baden-Württemberg gewählt. Die BZ veranstaltet eine Diskussion mit den Kandidaten des Wahlkreises Bietigheim-Bissingen. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Beim Wahlforum der BZ am 27. Februar stehen sechs Bewerber um den Einzug ins Landesparlament aus dem Wahlkreis Bietigheim-Bissingen im Enzpavillon Rede und Antwort.

Welche politischen Vorstellungen haben die Kandidaten, die im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen bei der Landtagswahl am 8. März antreten? Was wollen sie erreichen, was ist ihre Motivation? Die Möglichkeit, sich davon persönlich ein Bild zu machen, die Kandidaten kennenzulernen und Fragen zu stellen, haben die Leserinnen und Leser der Bietigheimer Zeitung am Freitag, 27. Februar, im Bietigheimer Enzpavillon. Dort findet ab 19 Uhr das BZ-Wahlforum mit den Vertretern der sechs aussichtsreichsten Kandidaten statt. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist kostenlos.

Leser können Fragen schicken

Zum Wahlkreis Bietigheim-Bissingen (14) gehören die Gemeinden Affalterbach, Benningen, Besigheim, Bietigheim-Bissingen, Erdmannhausen, Erligheim, Freiberg, Freudental, Gemmrigheim, Großbottwar, Hessigheim, Ingersheim, Kirchheim am Neckar, Löchgau, Marbach am Neckar, Mundelsheim, Murr, Oberstenfeld, Pleidelsheim, Steinheim an der Murr und Walheim.

Bei der Landtagswahl 2021 landete der Kandidat der Grünen Tayfun Tok mit einem Stimmenanteil von 34,2 Prozent auf Platz eins vor Tobias Vogt (CDU), der auf 24,5 Prozent der Stimmen kam. Tok und Vogt vertreten seither den Wahlkreis im Landtag in Stuttgart.

Den anderen Bewerbern reichte es 2021 nicht ins Landesparlament: Elvira Nägele, die damals für die FDP angetreten war, kam mit 10,9 Prozent der Stimmen auf Platz drei im Wahlkreis 14, knapp dahinter landete der AfD-Kandidat Nikolas Boutakolou, der diesmal im Wahlkreis Ludwigsburg antritt. Die Linke kam mit Walter Kubach auf 2,8 Prozent im hiesigen Wahlkreis.

In diesem Jahr werden die Karten neu gemischt: Laut den jüngsten Wahlumfragen liegt die CDU landesweit vorne, gefolgt von den Grünen, der AfD, der SPD, der Linken und der FDP. Letztere muss um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.

Änderungen beim Wahlrecht

Neu ist auch das Wahlrecht: Zum einen sinkt das Mindestalter der Wahlberechtigten auf 16 Jahre. Bislang lag es bei 18 Jahren.

 
 
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