Willkommen in der Tiefgarage“, sagte Carsten Schüler, der Geschäftsführer der Bietigheimer Wohnbau, am Mittwochnachmittag bei der Begrüßung der Gäste für die Grundsteinlegung im Aurain-Carré. Denn die Baugrube für diese ist schon ausgehoben, ab jetzt wird von dort aus nach oben gebaut. Geplant sind zwei Mehrfamilienhäuser mit zusammen 44 Eigentumswohnungen im ersten Bauabschnitt.
Bietigheim-Bissingen Neues Kapitel für das frühere Elbe-Areal beginnt
Im Aurain-Carré war am Mittwoch Grundsteinlegung für zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 44 Wohnungen. Weitere sollen folgen.
Von diesen Wohnungen sind 27 schon vergeben, von den künftigen Bewohnern waren ebenfalls einige zum Baustart gekommen. „Sie haben nicht nur eine Immobilie gekauft. Sie haben in eine Vision investiert, in ein Quartier, das wächst“, meine Schüler zu ihnen. Die Wohnungen des ersten Bauabschnitts sollen im Frühjahr 2028 bezugsfertig sein, es soll auf dem Areal aufgrund bestehender Nachfrage aber zügig weitergebaut werden, erklärte Oberbürgermeister und Wohnbau-Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Kessing in seiner Ansprache.
Neues Quartier soll autofrei sein
Die Lage des Baugebiets sei hervorragend, mit der B 27 und dem Bahnhof habe man eine sehr gute Anbindung, lobte Kessing. Auch ein Carsharing-Angebot sei vorgesehen. Das neue Quartier soll – oberirdisch – autofrei sein, dafür soll es mehr Begegnungsflächen für die Bewohner, Grünflächen und Spielraum geben.
Wohnbau-Chef Schüler wies darauf hin, dass man nach dem Erwerb des Geländes von der Firma Elbe-Schleiftechnik einige Zeit für die Planung des neuen Baugebiets gebraucht habe. An die frühere Nutzung des Geländes erinnern noch die historischen Firmengebäude, die stehen gelassen wurden. Heute beginne mit der Grundsteinlegung nun ein neues Kapitel, so Schüler.
Investitionen von 120 Millionen
Auf die 44 Wohnungen folgen weitere Eigentumswohnungen in allen Facetten sowie auch Mietwohnungen und ein Parkhaus als Mobilitätszentrum. Insgesamt entstehen auf dem Gelände 200 Wohnungen in zehn Häusern und 4000 Quadratmeter Gewerbefläche. Die Aufsiedlung des Areals und der Bau des gesamten Quartiers werde mehr als 120 Millionen Euro kosten und mindestens bis 2033 dauern, erklärte der Wohnbau-Geschäftsführer.
