Das schwere Unwetter am vergangenen Freitagmorgen hat nicht nur in der Stadt teils heftige Schäden angerichtet, auch der Wald blieb davon nicht verschont. Sowohl der Bietigheimer Forst als auch auch der kommunale Wald im Brandholz erlitten nach Auskunft Frederik Köke, Revierförster von ForstBW im Revier Neckar-Enz einige Sturmschäden. Stark betroffen seien demnach insbesondere geschwächte Eschen und große Eichen. Davon seien einige entweder ganz umgefallen oder gebrochen.
Bietigheim-Bissingen Sturmschäden im Bietigheimer Forst
Das Unwetter am vergangenen Freitag, das durch den Kreis Ludwigsburg zog hat im Staatswald Bietigheim-Bissingen Bäume zum Umstürzen gebracht.
Zu Schaden gekommen ist beim Sturm im Wald glücklicherweise niemand. Allerdings kommt es vorerst zu Einschränkungen für Waldbesucher, insbesondere jene, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Hauptwege werden so bald wie möglich wieder freigeräumt, schreibt Köke. Einiges sei bereits von Hand erfolgt, für andere Arbeiten seien jedoch Maschinen notwendig, die nicht immer sofort zur Verfügung stünden.
Auch die Aufarbeitung von geschädigten Bäumen werde so bald wie möglich erfolgen. Somit könne das Holz noch genutzt werden, gleichzeitig würden akute Gefahren gebannt. „Sperrungen durch außerplanmäßige Holzerntearbeiten wird es bereits im September geben.“
Vorsicht im Wald geboten
Wie immer gelte, dass das Betreten des Waldes auf eigene Gefahr hin erfolge, so der Revierförster. Diese sei nach einem Sturm deutlich erhöht. Zahlreiche hängende Äste und Bäume könnten bei einem leichten Windstoß auch in den Tagen nach einem Sturm noch zu Fall kommen. Kökes Appell: „Blick nach oben im Wald: Bereiche mit hängenden Bäumen oder Ästen sollte man meiden. Sperrungen sind unbedingt zu beachten.“ ysch
