Bietigheim Steelers Abstiegskandidat sucht Goalie und Stürmer

Von Andreas Eberle
Max Prommersberger hat sich in München einen Handbruch zugezogen. Foto: /Oliver Bürkle

Verteidiger Max Prommersberger fällt nach einem Handbruch auf unbestimmte Zeit aus. Der Befund bei den verletzten Kontingentspielern Sami Aittokallio und Josh Atkinson steht noch aus.

Was ist der Status quo in puncto Neuverpflichtungen? Auf welcher Position wird gesucht? Und wie geht’s den Verletzten? Am Dienstagvormittag hat sich das DEL-Schlusslicht Bietigheim Steelers unter dem Schlagwort „Kader-Update“ in seinen sozialen Medien zu diesen Fragen geäußert.

Eine Hiobsbotschaft kommt von Max Prommersberger. Der 35-jährige Verteidiger mit Spitznamen „Pommes“ hat am Sonntagabend bei der 1:6-Niederlage in München einen Handbruch erlitten und fällt dem Klub zufolge auf unbestimmte Zeit aus. Bei zwei Kontingentspielern steht eine genaue Diagnose noch aus. Torhüter Sami Aittokallio und Abwehrmann Josh Atkinson würden weiter medizinisch gecheckt. „Hier haben wir jedoch noch bei beiden keinen Befund“, heißt es vonseiten der Steelers.

Jimmy Martinovic stellt dafür in der Defensive wieder eine Alternative dar. Nach auskurierter Rückenverletzung hat das 20-jährige Talent bereits am Sonntag im Trikot des Bietigheimer DEL2-Kooperationspartners Selber Wölfe sein Comeback gefeiert: Beim 6:0 gegen Regensburg steuerte er als Verteidiger in der dritten Reihe sogar eine Vorlage bei. Am Freitag (19.30 Uhr) dürfte Martinovic im Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg nun auch wieder ins SCB-Aufgebot zurückkehren.

In Sachen Verstärkungen hat sich der Verein ebenfalls geäußert und die Personalplanung konkretisiert. Auf der Wunschliste stehen ein Torhüter sowie ein Angreifer. „Wir sind uns hierbei der Verantwortung bewusst und arbeiten mit Hochdruck und viel Energie an einer Lösung. Wir beobachten den Markt genau, um die Spieler zu finden, die uns weiterhelfen und auch in unserer derzeitigen tabellarischen Situation zu uns wollen“, teilen die Steelers mit.

Die Iserlohn Roosters haben da auf dem Transfermarkt offenbar bessere Karten. Der aktuelle Tabellenzehnte wartete kürzlich mit einer spektakulären Neuverpflichtung auf und angelte sich Anthony Rech. Der 30-jährige Franzose stand zuletzt beim finnischen Topklub TPS Turku unter Vertrag und hat auch eine DEL-Vergangenheit: Rech stürmte zwei Spielzeiten für Schwenningen und drei Jahre für Wolfsburg. Bei den Grizzlys avancierte er 2020 sogar zum Topscorer.   Andreas Eberle

 
 
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