Neun Spieltage vor Ende der Hauptrunde in der DEL2 belegen die Bietigheim Steelers Platz sechs der Tabelle. Damit wären sie aktuell direkt für die Playoffs qualifiziert. Zuletzt waren die Bietigheimer jedoch nur wenig erfolgreich. Aus den letzten drei Begegnungen holte das Team von Alexander Dück gerade einen einzigen Punkt. Gleichzeitig kassierten die Steelers dabei 17 Gegentore, was Dück nach der Begegnung in Ravensburg monierte. „Wir müssen die Defensive wieder stabilisieren“, forderte er.
Bietigheim Steelers Alexander Dück: „Die Defensive muss sich stabilisieren“
Gegen die Düsseldorfer EG wollen die Bietigheim Steelers am Dienstag den dritten Sieg in dieser Saison feiern und so in die Erfolgsspur zurück finden
Düsseldorf mit sieben Punkten aus drei Spielen
Gelegenheit dazu haben die Grün-Weißen am Dienstag (19.30 Uhr) gegen die Düsseldorfer EG. Anders als die Steelers waren die Rheinländer zuletzt sehr erfolgreich. Aus den letzten drei Begegnungen holten sie immerhin sieben Punkte und belegen derzeit Platz neun. Damit rangieren sie zwar drei Plätze hinter den Steelers, doch haben sie – bei einem Spiel weniger – nur zwei Punkte Rückstand auf das Dück-Team. Die Bietigheimer sind also gefordert und müssen über die volle Spielzeit konzentriert agieren, um die Punkte im Ellental zu behalten. Besonders auswärts ist der ehemalige Deutsche Meister, der 1996 seinen achten und bislang letzten Meistertitel holte, nicht zu unterschätzen. 30 Punkte holten die Düsseldorfer bereits auswärts.
Die beiden Aufeinandertreffen in dieser Saison gewannen allerdings die Bietigheimer. Im Oktober waren die Steelers zu Hause mit 4:3 nach Verlängerung erfolgreich, Mitte Dezember gab es einen deutlichen 4:1-Auswärtssieg.
Erfolgsserie soll fortgesetzt werden
Diese Erfolgsserie gegen die DEG gilt es, auszubauen. Gelingt dies, steigen die Chancen auf eine Play-off-Teilnahme weiter, ansonsten droht ein Abrutschen in der Tabelle. Personell könnte sich die Lage bei den Bietigheimern weiter verschärfen. Verteidiger Tim Schüle und Angreifer Tyler McNeely mussten in Ravensburg angeschlagen in die Kabine. „Bei Tim ist es nichts Schlimmes, nur ein Cut an der Nase. Bei Tyler müssen wir abwarten. Er wird ein MRT bekommen. Wir müssen schauen, wie schlimm es ist und wie lange er es aushält“, so der Bietigheimer Trainer. Ein Ausfall des erfahrenen Angreifers würde die Steelers hart treffen, doch stünden auch in diesem Fall noch genügend Akteure zur Verfügung.
Steelers mit ligaweit drittbester Offensive
So viel es zuletzt in der Defensive auch zu kritisieren gab, so stark präsentierten sich die Steelers bislang im Angriff. Immerhin 144 Tore erzielten sie bislang. Das ist die drittbeste Offensive der DEL2. Top-Scorer ist bislang Jack Dugan mit 53 Scorer-Punkten.
Die Teams aus Bietigheim und Düsseldorf werden sich auf Augenhöhe begegnen. Für beide geht es um die Qualifikation für die Play-offs. Nach den jüngsten Pleiten wäre ein Erfolgserlebnis für die Steelers besonders wichtig, um sich wieder nach oben zu orientieren. Nach den Düsseldorfern warten in den kommenden zwei Wochen mit Bad Nauheim, Crimmitschau und Weiden drei Gegner, die deutlich hinter den Steelers rangieren. Mit den Eisbären Regensburg steht jedoch ein Match gegen einen weiteren direkten Konkurrenten an.
