Schon seit Wochen und Monaten wurde Dean Döge als heiße Goalie-Aktie bei den Bietigheim Steelers gehandelt. Der 20-jährige Linksfänger, der zuletzt in Bad Nauheim unter Vertrag stand, allerdings an die Miners nach Herne ausgeliehen war, wurde am Dienstagmittag offiziell vom DEL2-Playoff-Teilnehmer vorgestellt.
Bietigheim Steelers Der erste Keeper ist sicher
Die Bietigheim Steelers haben nach den Abgängen von Olafr Schmidt und Florian Mnich zugeschlagen.
Döge genoss seine Ausbildung bei den Junioren der Eisbären Berlin, wechselte 2023 in die U20 nach Iserlohne, ein Jahr später nach Köln zu den Junghaien und schloss sich schließlich in der vergangenen Saison dem ECB an. In Bad Nauheim kam der Youngster allerdings nicht zum Zug, wurde nach Herne ausgeliehen und kam in der Oberliga Nord auf eine Fangquote von 90,1 Prozent und zwei Shutouts in 29 Partien.
Bilden drei Youngster das Bietigheimer Goalie-Trio?
Laut Gerüchten des Eishockey-Insiders „rinkrat“ auf Twitter soll sich Döge ab der nächsten Saison den Kasten mit Keanu Salmik von den Lindau Islanders teilen. Auch Felix Noack wird als Förderlizenzspieler von den Adlern Mannheim mit den Ellentälern in Verbindung gebracht. Damit würden die Steelers aber auf eines der wohl jüngsten Goalie-Trios aller Zeiten setzen. Denn neben Döge, haben auch Salmik (20) und Noack (21) noch nicht viel Erfahrung sammeln können.
Ein weiterer spannender Neuzugang soll wohl aus Bremerhaven beziehungsweise Crimmitschau im Anflug sein. Laut dem Eishockey-Magazin Eisblog ist der SCB anscheinend an Justin Bösing interessiert. Die vergangenen drei Spielzeiten stand der 22-jährige Stürmer sowohl für die Fischtown Penguins in der DEL, als auch die Eispiraten in der DEL2 auf dem Eis, sammelte insgesamt bereits 172 Spiele in den beiden höchsten deutschen Spielklassen und scorte für Crimmitschau in zwei Saisons zweistellig. Büsing könnte der Ersatz für Joshua Rust sein. Das Eigengewächs hat den SCB verlassen und sich den Memmingen Indians angeschlossen (die BZ berichtete).
