Bietigheim Steelers Durch Leistungssteigerung die Möglichkeit zur Revanche

Von Marlon Hölzel
Für Tyler McNeely, Stürmer der Steelers, kann es ein historisches Wochenende werden. Noch vier Scorerpunkte fehlen ihm für die 497, dem damit alleinigen Ligarekord. Foto: /Martin Kalb

Die Bietigheim Steelers empfangen am Freitagabend die Eisbären Regensburg. In der ersten Begegnung gab es eine 1:5-Pleite.

Die Bietigheim Steelers kommen so langsam in der Saison an. Nach einem nur knapp abgewendeten Negativrekord, klettern die Ellentäler derzeit aus dem Tabellenkeller in die Pre-Playoffs-Zone. Mit 20 Punkten aus den bisher gespielten 18 Partien stehen sie auf Platz zwölf der DEL2 und somit noch fünf Punkte hinter den Ravensburg Towerstars, die derzeit als letzte Mannschaft über dem roten Strich stehen. Am Freitagabend (19.30 Uhr) empfängt der SCB nun die Eisbären Regensburg.

Konstante Punkteausbeute

Grund für die verbesserte Tabellensituation ist, dass die Mannschaft von Trainer Alexander Dück konstant die Punkte auf dem Eis einfährt. In vier der letzten fünf Wochen erkämpften sie sich mindestens einen Sieg und drei Punkte.

In der Woche ohne Punkteausbeute trafen sie auf den Tabellenersten aus Krefeld sowie den Tabellenzweiten aus Kassel. Mit Ersterem waren die Bietigheim Steelers lange auf Augenhöhe ehe die Krefelder Pinguine die Partie in der Overtime für sich entscheiden konnten.

An diesem Wochenende wollen die Steelers den positiven Trend fortsetzen – und haben dabei noch eine Rechnung mit den Eisbären Regensburg offen. Denn die erste Begegnung zwischen den beiden Teams Mitte Oktober ging klar mit 5:1 an die Kontrahenten aus Bayern.

Trendwende durch Regensburg?

Vielleicht war es aber auch diese klare Niederlage, die die Steelers gebraucht haben, um in der Liga anzukommen. Denn nur ein Spiel nach der Auswärtspleite gewannen sie erstmalig in der Saison in der regulären Spielzeit und das mit einem deutlichen Ausrufezeichen gegen Weiden mit 6:1.

Der bevorstehende Gegner aus Regensburg wiederum hatte bislang eine wechselhafte Saison. Mit 29 Punkten stehen die Eisbären auf Platz sieben und damit im Mittelfeld der Tabelle. Zuletzt kassierten sie drei Niederlagen in Folge. Wie aussagekräftig diese Partien sind, wird sich zeigen, denn die Gegner waren mit Krefeld (Platz eins), Landshut (Platz drei) und Düsseldorf (Platz fünf) allesamt in der oberen Tabellenhälfte angesiedelt.

Für Steelers-Akteur Tyler McNeely könnte das kommende Wochenende ein ganz besonderes werden. Nur noch vier Scorerpunkte trennen den 38-jährigen davon, alleiniger Rekordhalter der meisten Scorerpunkte jemals in der DEL2 zu werden. Mit seinen bisherigen 493 Trefferpunkten befindet er sich noch knapp hinter dem ehemaligen Steeler Matt McKnight.

 
 
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