Bietigheim Steelers Straffes Programm für den SC

Von Manuel Schust
Goldhelm Jack Dugan ist mit 33 Punkten bislang erfolgreichster Bietigheimer Scorer. Zu Weihnachten sind die Eltern des Amerikaners zu Besuch im Ellental. Foto: Alexander Keppler

Auf die Bietigheim Steelers wartet rund um die Feiertage ein straffes Programm. Den Anfang macht am Dienstag (19.30 Uhr) das Spiel in Freiburg.

Bei den Bietigheim Steelers und ihren Fans herrscht derzeit beste Laune. Die Ellentäler können auf ein weiteres Sechs-Punkte-Wochenende zurückblicken. Dazu hat Tyler McNeely sich beim 5:3-Heimerfolg über die Lausitzer Füchse am Sonntag zum alleinigen Scorer-Rekordhalter der DEL2-Historie gekrönt. Und der Blick auf die Tabelle offenbart, dass die Steelers zur Saison-Halbzeit nach 26 Spielen Rang sechs belegen.

Selbst die kühnsten Optimisten hätten einen solchen Saisonverlauf nicht vorherzusagen gewagt. Erst recht nicht, nachdem der Aufsteiger aus den ersten acht Ligaspielen magere zwei Punkte geholt hatte. Mit den vielen Niederlagen und dem frühen Ausfall von Alex Dostie waren alle Zutaten gegeben, um nach dem Fehlstart weiter im Tabellenkeller festzusitzen. Doch die Steelers haben sich in den letzten Wochen zu einer der Top-Mannschaften der DEL2 gemausert.

„Das ist nur eine Momentaufnahme“, betonte Steelers-Trainer Alexander Dück bereits nach dem Heimsieg gegen Landshut. Dennoch attestierte er seinem Team eine gute Entwicklung: „Wir sind drangeblieben, dementsprechend ist jetzt das Ergebnis.“

Sechs Spiele in 13 Tagen

Dranbleiben ist ein gutes Stichwort. Denn während es rund um die Weihnachtsfeiertage und Neujahr überall ruhiger zugeht, müssen die Bietigheimer Eishockey-Cracks binnen 13 Tagen sechs Ligaspiele absolvieren. Los geht es am Dienstag mit dem Auswärtsspiel in Freiburg (19.30 Uhr). Am 26. Dezember (17 Uhr) gastiert Ravensburg in der Ege-Trans-Arena. Nur zwei Tage später empfangen die Ellentäler die Starbulls Rosenheim. Zum letzten Ligaspiel des Jahres reisen die Bietigheimer dann am 30. Dezember nach Kaufbeuren. Ohne lange Verschnaufpause beginnt das Jahr für die Steelers am 2. Januar 2026 mit einem Auswärtsspiel in Weißwasser. Die Kassel Huskies sind dann der erste Heimspielgegner des neuen Jahres am 4. Januar.

Für die Ellentäler bieten die vielen Spiele rund um die Feiertage nun eine gute Gelegenheit, ihre Position in der Tabelle weiter zu festigen. Für die Spieler aus Übersee lässt das straffe Programm hingegen keinen Weihnachtsbesuch in der Heimat zu.

Eltern besuchen Jack Dugan

Bietigheims Topscorer Jack Dugan darf sich über den Besuch seiner Eltern über die Weihnachtsfeiertage freuen. „Weihnachten ist meine Lieblingszeit des Jahres“, sagt der Goldhelm der Steelers, der als Rookie das erste Mal außerhalb der USA Weihnachten feiern muss. „Ich bin froh, Heiligabend mit meinen Eltern und meiner Freundin verbringen zu können.“

Im Hause Dugan gibt es neben dem klassischen Weihnachtsessen und den Geschenken auch die Tradition, zusammen mit den Eltern und den Geschwistern einige Weihnachtsfilme anzuschauen. „Das werden wir dieses Jahr auch wieder so machen“, erzählt der 27-jährige Amerikaner. Gefallen gefunden hat er an den lokalen Weihnachtsmärkten. „So etwas gibt es gar nicht dort, wo ich herkomme.“ Doch die Weihnachtsmarkt-Saison ist zu Ende. Nun gilt es für Jack Dugan und seine Kollegen, sich auf sechs wichtige Ligaspiele zu konzentrieren.

 
 
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