Bietigheim Steelers Zwei Eigengewächse und der Goldhelm gehen

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Fabjon Kuqi verlässt seinen Ausbildungsverein. Er hat seinen Vertrag bei den Bietigheim Steelers nicht verlängert. Foto: Ralf Poller/Avanti

Nachdem unter anderem schon Kapitän Pascal Zerressen seinen Vertrag nicht verlängert hat, gehen auch Fabjon Kuqi, Leon Doubrawa und Jack Doremus.

Nach der ersten Abgangswelle bei den Bietigheim Steelers, sind nun die nächsten Spieler weitergezogen. Erneut haben fünf Akteure ihren Vertrag im Ellental nicht verlängert und verabschieden sich vom DEL2-Absteiger.

Zwei davon sind die SCB-Eigengewächse Fabjon Kuqi und Leon Doubrawa. Kuqi avancierte sich in der abgelaufenen Saison mehr und mehr zum Leistungsträger und Stammspieler, bekam von den Trainern Daniel Naud und Alexander Dück immer mehr Zeit auf dem Eis und bedankte sich für das Vertrauen mit acht Toren und 25 Vorlagen in 2023/24. Insgesamt stand er in 237 Spielen für die Steelers auf dem Eis, was ihm trotz seiner erst 23 Jahre schon Platz 16 der Ewigen Steeler-Rangliste einbringt. „Ich möchte mich bei allen Fans, die uns immer unterstützt haben und allen Beteiligten für meine ersten sechs Jahre als Profi bedanken. Ich habe bei den Steelers alles erleben und viele tolle Menschen kennenlernen dürfen. Als noch junger Spieler muss ich aber auch an meine Entwicklung denken und da ich noch am Anfang meiner Laufbahn bin, ist es an der Zeit, das Nest zu verlassen. Bietigheim wird jedoch immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben und ich werde die Zeit hier nie vergessen – ich hoffe, wir werden uns eines Tages wiedersehen“ sagt Kuqi zum Abschluss.

Auch Doubrawa kam als junger Spieler ins Ländle, der Goalie hat es allerdings nie richtig geschafft, Fuß zu fassen. Häufig als Sündenbock und Fliegenfänger abgestempelt, rettete er in den Playoffs 2021 den Aufstieg in die DEL. Nach 57 Spielen, davon 16 im Oberhaus, wird er in der kommenden Spielzeit nicht mehr für die Steelers auflaufen. Auch in der vergangenen Spielzeit plagten ihn immer wieder Verletzungen, wodurch er im späteren Verlauf von Olafr Schmidt als Nummer eins verdrängt wurde.

Doremus, Welychka und Moser sage ade

Neben den beiden Langzeit-Steelers verlassen auch drei weitere den Kader, die erst im vergangenen Sommer dazugeholt wurden: Goldhelm Jack Doremus hat mit seinen 25 Toren und 23 Assists ligaweit auf sich Aufmerksam gemacht. Für ihn wird es voraussichtlich nicht schwer werden, einen neuen Verein in den höheren Ligen zu finden. Gleiches gilt für Brett Welychka, der Kanadier, der mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatte, war einer der besten Scorer der Playdowns und ein Stürmer mit Torriecher – sofern fit.

Der letzte Abgang ist Ryon Moser. Auch er wurde von Ausfällen geplagt, spielte nur 39 Spiele in der Hauptrunde, war dort aber mit 19 Assists der fünftbeste Vorlagengeber der grün-weiß-blauen.

 
 
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