Bietigheimer Zweitligist reist nach Dresden Steelers wollen nachlegen

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Quelle: Unbekannt

Die Bietigheim Steelers sind in der DEL2 mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet. Gegen die Eis­piraten Crimmitschau gelang der Mannschaft von Trainer Danny Naud am Dienstagabend ein umkämpfter 4:2-Heimerfolg. Nun wollen die auf den dritten Tabellenplatz vorgerückten Steelers am heutigen Freitag (19:30 Uhr) auswärts bei den Eislöwen aus Dresden nachlegen.

Und es scheint eine durchaus machbare Aufgabe zu werden für die Steelers, die trotz der Reisestrapazen mit immerhin 500 Kilometern Distanz zwischen den beiden Städten, als haushoher Favorit in die Partie gehen werden. Denn die Sachsen stehen derzeit nach 17 Spielen mit lediglich zwölf Zählern auf dem vorletzten Platz der Zweiten Liga.

Bereits 63 Gegentore

Weder vorne noch hinten läuft es derzeit so richtig rund beim Team des neuen Trainers Andreas Brockmann. Mit nur 36 erzielten Treffern stellen die Eislöwen den zweitschwächsten Sturm der Liga. Und mit bereits 63 Gegentoren ist Dresden das viertschwächste Team in Sachen Defensive. Zuletzt setzte es für die Eislöwen am Dienstag eine herbe 1:5-Heimpleite gegen den gut in die Saison gestarteten Tabellenzweiten EHC Freiburg. Den einzigen Treffer für die Sachsen erzielte Verteidiger Thomas Supis, der erst im Dezember nachverpflichtet worden war, kurz vor dem Ende der Partie.

„Wir haben viele Schüsse auf das Tor gebracht, aber auf der anderen Seite zu einfache Gegentore kassiert. Es ist ganz klar eine mentale Sache. Das Selbstvertrauen fehlt. Es ist leichter gesagt als getan, aber wir müssen positiv bleiben und an uns glauben. Es bringt nichts uns nur darauf zu fokussieren, dass wir keine Tore schießen“, wird Coach Brockmann auf der Homepage der Eislöwen zitiert.

Vor der deutlichen Packung gegen die Wölfe aus Freiburg hatten die Dresdener bereits die erste Partie des noch jungen Jahres gegen den EC Bad Nauheim knapp verloren. Die Niederlage gegen Freiburg war die dritte Pleite im dritten Spiel für den ehemaligen Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer Brockmann, der erst Ende Dezember das Amt vom glücklosen Rico Rossi übernommen hatte.

Das ausgefallene Auswärtsspiel der Bietigheim Steelers bei den Löwen Frankfurt wird am Dienstag, 12. Januar, (19:30 Uhr) nachgeholt. Aufgrund eines Corona-Falls bei den Hessen musste sich das gesamte Team in Quarantäne begeben.

 
 
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