Bilanz Ganerbenfest 2022 „Ein sehr gelungenes Fest“

Von Jürgen Kunz
Nach vierjähriger Pause fand im Juli das 22. Ganerbenfest statt. Gemeinsam haben Stadt, Vereine, IGS und Gastronomie das Traditionsfest einer Neukonzeption unterzogen – mit Erfolg. Foto:  

Stadt investiert 47 000 Euro in des Bönnigheimer Traditionsfest. Neukonzeption hat sich bewährt.

„Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und die Resonanz der Besucher war gut“, so bilanzierte Bürgermeister Albrecht Dautel in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am Donnerstagabend das 22. Ganerbenfest. Die Neukonzeption des Traditionsfests, an dem sich auch die Interessengemeinschaft der Selbstständigen (IGS) beteiligte, bei dem es kein historisches Spiel, dafür einen Sternlauf der „Ganerben“ zum Marktplatz gab und auf fünf Bühnen viel musikalische Unterhaltung geboten wurde, war für Dautel „alles in allem ein sehr gelungenes Fest.“

„Fast eine Punktlandung“

47 000 Euro kostete das Ganerbenfest die Stadt. Damit lag der finanzielle Aufwand etwa in der Größenordnung der vergangenen Feste. Die von der Stadt Bönnigheim bezahlten Ausgaben für das Ganerbenfest betrugen 26 075 Euro, darunter etwas mehr als 13 000 Euro für die sieben Bands sowie 1600 Euro für die Bühnenzelte. Bei einem Budget von 25 000 Euro, „fast eine Punktlandung“, wie Gemeinderat Dittmar Zäh es nannte. Der Bauhof leistete für das Fest 359 Arbeitsstunden. Dies entspricht einem Aufwand in Höhe von 17 950 Euro. Fahrzeuge waren insgesamt mit 196 Stunden im Einsatz, was einem finanziellen Aufwand von 3345 Euro entspricht. Der Gesamtaufwand des Bauhofes für den Arbeitseinsatz am Ganerbenfest beläuft sich auf insgesamt 21 295 Euro.

Am 23. bis 24. Juli fand nach vierjähriger Pause das 22. Ganerbenfest in der Altstadt statt. Erstmals wurde das Fest als gemeinsame Veranstaltung der Bönnigheimer Vereine und Gewerbebetriebe sowie der Gastronomie gefeiert. Die Festeröffnung fand erstmals mit einem Sternlauf der Bönnigheimer Kinder und Jugendlichen aus Vereinen, Kindergärten und Schulen statt. 45 Ständen, Gaststätten und Ladengeschäfte beteiligten sich am Ganerbenfest und präsentierten sich den zahlreichen Gästen bei strahlendem Hochsommerwetter. Auf den Bühnen am Marktplatz, Schlosshof, Kirchplatz, Meiereihof und Burgplatz wurde an beiden Festtagen abwechslungsreiche Livemusik angeboten.

Partnerstädte dabei

Aus den Partnerstädten waren Abordnungen aus Rouffach und Neukirch dabei. Beide Partnerstädte waren zudem mit einem Stand vertreten.

Für die Bönnigheimer Vereine und Gewerbebetriebe war es nach corona-bedingter Zwangspause, zwei Tage lang die Möglichkeit, gute Umsätze für die Vereins- und Betriebskasse zu generieren. Zudem fand das Fest ohne gravierende Vorkommnisse statt, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Die Besucher sowie die teilnehmenden Vereine und Gewerbebetriebe waren froh, das traditionelle Ganerbenfest wieder feiern zu können, war der Tenor bei der Nachbesprechung des Fests mit der Arbeitsgemeinschaft Vereine am 18. Oktober, wie es in der Sitzungsvorlage heißt.

 
 
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