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Bönnigheim Bereit für die nächsten acht Jahre
Bürgermeister Albrecht Dautel startete bei einem kleinen Festakt im Rahmen der Gemeinderatssitzung in seine zweite Amtszeit.
it einem kleinen Festakt im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung ist am Freitagabend Bürgermeister Albrecht Dautel offiziell in seine zweite Amtszeit gestartet.
Neben den Landtagsabgeordneten Konrad Epple (CDU) und Meike Günter (Grüne) gratulierten Landrat Dietmar Allgaier, aktuelle und ehemalige Gemeinderäte, die Bürgermeister der Gemeindeverwaltungsverbände Bönnigheim und Besigheim, Alt-Bürgermeister Kornelius Bamberger sowie Vereinsvertreter und Bönnigheimer Bürgerinnen und Bürger. Vereidigt auf sein neues Amt wurde das amtierende Stadtoberhaupt von seinem Stellvertreter Frank Sartorius.
„Sie haben den richtigen Blick“
Einen klaren Wahlsieg mit 95,5 Prozent der Stimmen habe Dautel errungen und damit wieder das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler erhalten. „Sie können heute auf eine stolze Bilanz ihrer ersten Amtszeit zurückblicken. Wir sind gespannt, was noch kommt. Sie haben den richtigen Blick“, meinte Sartorius. Dautel gehe zielstrebig und lösungsorientiert vor, stelle sich aber nicht in den Mittelpunkt und sei kreativ, wenn es um den Erhalt von Fördermitteln gehe. Am 5. Mai habe das Landratsamt die Gültigkeit der Bürgermeisterwahl vom 19. April bestätigt, führte Sartorius weiter aus und forderte Albrecht Dautel auf, die Verpflichtungsformel zu sprechen: „Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.”
Dieser hatte sich dafür sogar die Amtskette angelegt. Unter dem Beifall der anwesenden Gäste überreichte Frank Sartorius dann noch Familieneintrittskarten für eine Führung „Hinter den Kulissen der Wilhelma“. Die Glückwünsche des Landkreises überbrachte Landrat Dietmar Allgaier mit herzlichen und anerkennenden Worten. Er lobte dessen Offenheit und Transparenz mit der er Vertrauen schaffe. Die Lacher hatte er auf seiner Seite bei der Bemerkung: „Du pflegst eine klare Kommunikation, auch gegenüber dem Landrat – manchmal sogar zu klar.“ Neben einem Blumenstrauß für Dautels Ehefrau Tina hatte Allgaier auch noch eine gute Nachricht im Gepäck: Die ausstehende Baugenehmigung für das Projekt der Bürgergenossenschaft Wohnen, mit dem preisgünstige Mietwohnungen verwirklicht werden sollen, werde in den nächsten Tagen eingehen. Dautel werde nicht lamentieren angesichts der Herausforderungen, die auf die Stadt zukommen, sondern sie als Chance begreifen, sie aktiv begleiten und seinen Humor nicht verlieren. Er lobte Albrecht Dautel auch für sein Engagement als erster Vorsitzender beim Pädagogisch-Kulturellen Centrum in Freudental und wünschte ihm weiter „viel Umsicht und Zuversicht“.
„Schön, das letzte Wort zu haben“
„Am Ende bleibt mir nur noch das Schlusswort“, sagte schließlich Albert Dautel nicht ohne augenzwinkernd hinzuzufügen: „Schön, wenn zumindest heute Abend der Bürgermeister das letzte Wort hat.“ Wichtig war ihm sich zu bedanken, insbesondere bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Gemeinderat, den Bürgerinnen und Bürgern, die oft ehrenamtlich und nachbarschaftlich aktiv seien sowie den Unternehmen und Gewerbetreibenden, den Bürgermeisterkollegen, der Kreisverwaltung, dessen Chefs Ohr er weiterhin strapazieren werde, bei den Landtagsabgeordneten, mit denen er viele Herausforderungen angehen werden müsse und bei seiner Familie.
„Was kann ich heute versprechen? Ich werde meine Arbeit auch weiterhin gerne tun und mich an der Lebenswirklichkeit der Menschen in unserer Stadt orientieren“, sagte Dautel in seinem Schlusswort.
