Bönnigheim Weniger Mäharbeiten vorgesehen

Von Birgit Riecker
Der ehemalige Sportplatz in Hohenstein soll nicht mehr ein- bis zweimal die Woche gemäht werden. Foto: /Oliver Bürkle

Bönnigheimer Sparzwänge  haben auch Einfluss auf den Hohensteiner Sportplatz.

Der ehemalige Sportplatz in Hohenstein soll nicht mehr ein- bis zweimal die Woche gemäht werden. Mit diesem Vorschlag wendet sich der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) an den Turn- und Sportverein Hohenstein.

Begrenzung der Spielfläche

Als weitere Sparmaßnahmen soll die Begrenzung der Spielfläche verringert werden. Derzeit besteht der Sportplatz aus einem Großspielfeld mit einer Abmessung von rund 100 auf 52 Metern sowie einem Kleinspielfeld von rund 40 auf 20 Metern.

Die Spielflächen samt Nebenflächen mit insgesamt rund 7.950 Quadratmeter werden regelmäßig während der Vegetationszeit von April bis Mitte Oktober ungefähr 20 mal gemäht, berichtete Peter Knoll, Leiter des Amtes für Planen und Bauen. Dabei muss noch unterschieden werden: Die Spielflächen werden mit dem Großflächenmäher gemäht. Die Randbereiche, insbesondere auch an den Sportplatz-Barrieren und dem Ballfangzaun, werden aufwendig von Hand zehnmal extra gemäht.

Der bisherige Aufwand für Personal und Maschinen belaufe sich daher auf rund 4.025 Euro pro Jahr. Der AUT war sich einig, die Fläche auf ein Kleinspielfeld neben dem Spielplatz zu reduzieren. Die Kleinspielfeldtore werden dann entsprechend versetzt. Die großen Tore samt Fundamenten und die Sportplatz-Abschrankung sollen zurückgebaut werden. Der schadhafte Ballfangzaun auf der Ostseite wird ebenfalls entfernt. Damit wird dann die Pflege der östlichen Flächen einfacher.

1500 Euro weniger Mähaufwand

Am Sportplatz befinden sich vier Flutlichtmasten. Da die nächste Standsicherheitsprüfung der Flutlichtmasten erst in 2029 terminiert ist, sollen sie vorerst stehen bleiben. Die Verwaltung rechnet damit, den Mähaufwand auf knapp 1500 Euro jährlich verringern zu können. Allerdings entstehen zunächst Kosten für den Rückbau und die Entsorgung, den der städtische Bauhof nach den Sommerferien vornehmen soll. Sie liegen voraussichtlich bei 5260 Euro.

Bei künftigen Veranstaltungen wie zum Beispiel das Zensationsfestival, das Sommerferienprogramm oder das Zirkusprojekt der Ganerbenschule soll die jeweils zu mähende Fläche rechtzeitig abgestimmt werden.  Birgit Riecker

 
 
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