Bundesverdienstkreuz Besigheim hat es Dieter Schedy angetan

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Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch überreichte die Urkunde an Dieter Schedy. Bürgermeister Steffen Bühler gehörte zu den ersten Gratulanten.⇥ Foto: Werner Kuhnle

Der frühere Stadtleitbildbeauftragte erhält für sein Engagement das Bundesverdienstkreuz.

Dieter Schedy ist eines der bekanntesten Gesichter in Besigheim. Über Jahrzehnte ist der heute 79-Jährige in der Stadt engagiert, als Vereinsvorsitzender, als Mitglied der DLRG, als Mitglied des Musikvereins, dessen Veranstaltungen er moderierte und für den er die Öffentlichkeitsarbeit übernahm, als Buchautor, als Stadtführer, als langjähriger Gemeinderat  und schließlich als „Stadtleitbildbeauftragter“.

Für diese oft ehrenamtlichen Leistungen erhielt Dieter Schedy jetzt das Bundesverdienstkreuz, das ihm am Mittwoch bei einer Veranstaltung in der Stadthalle Alte Kelter von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hisch verliehen wurde.  Sie würdigte in ihrem Grußwort die Leistungen Schedys, der 1951 als Kind nach Besigheim kam  und sich schnell in die Stadt verliebte, wie er gerne selbst bei Gesprächen erzählt. Die Landschaft und der Wein haben es ihm angetan.

Das Meisterstück

Viele von Schedys Stadtführungen drehen sich um die Historie der Stadt Besigheim, um dessen mittelaterliches Fachwerk und um den Weinbau. Über den Lemberger als für Württemberg typische Rebsorte hat er ein kleines Buch verfasst.

Elf Jahre lang war Dieter Schedy Stadtleitbildbeauftragter, Bürgermeister Bühler nannte diese Zeit in seiner Ansprache Schedys „Meisterstück“. Hinter diesem sperrigen Titel verbirgt sich der Auftrag, für Besigheim ein Leitbild zu entwickeln und in öffentlichen Auftritten und Veranstaltungen nach außen hin zu vertreten. „Besigheim spielt“ mit der Einbindung von Vereinen, der Kunsthandwerkermarkt und „Brot und Wein“, das waren Schedys Ideen, die er auch in die Realität umsetzte.

„Du warst, bist und bleibst ein Glücksfall für unsere Stadt“, würdigte Bühler Schedys Einsatz. „Behalte Dein Interesse für alles, was Besigheim betrifftt, bei“, so  Bühler.

 
 
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