BZ-Aktion_ Spendengelder für die Ukraine BZ-Leser unterstützen erneut den Transport von Hilfsgütern

Von bz
Die Freude der ukrainischen Soldaten über die Unterstützung war auch schon beim letzten Hilfstransport des GAW groß.Beim letzten Hilfstransport in die Ukraine konnten Kinder mit Schulmaterial versorgt werden.Beim letzten Hilfstransport in die Ukraine konnten Kinder mit Schulmaterial versorgt werden. Foto:  

Ein erneuter Hilfstransport des Württembergischen Gustav-Adolf-Werks fährt in die Ukraine. BZ-Leser spendeten, um zu helfen.

Es scheint wie ein Zeichen des Friedens: Ausgerechnet am 1. September passiert ein tonnenschwerer Truck mit lebensnotwendigen Gütern und medizinisch-orthopädischen Produkten die ukrainische Grenze. 83 Jahre nach dem gewaltsamen Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen, am 1. September 1939, der den schrecklichen todbringenden Zweiten Weltkrieg auslöste, werden zum gleichen Datum im Jahr 2022 mit dem neuesten Hilfstransport des Württembergischen Gustav-Adolf-Werkes (GAW) Güter und Mittel zum Lebenserhalt in die von Russland angegriffene Ukraine gebracht.

Beladen wird der 15 Meter lange ungarische Truck mit Orthesen, Pflegebetten, Rollstühlen und weiteren Pflegematerialien. Diese große Anzahl von Hilfsgütern im Wert von etwa 15 000 Euro spendet das Göppinger Sanitätshaus Weinmann. Weiteres Ladegut besteht aus Mineralwasser, Babynahrung, Kleinmöbeln und einer großen Menge Dosenwurst aus Sachsenheim, Bietigheim-Bissingen und Umgebung.

Die Transportkosten wurden zum siebten Mal überwiegend durch Spenden der Leser und Leserinnen der Bietigheimer Zeitung, der Sachsenheimer Zeitung und der Bönnigheimer Zeitung übernommen. Die größtenteils gespendeten Hilfsgüter werden von einem ehrenamtlichen Team aus Nussdorf und Sachsenheim unter Leitung des früheren GAW-Geschäftsführers Ulrich Hirsch aus Spielberg organisiert und geladen. Der in Transkarpatien tätige reformierte Pfarrer Péter Szeghljánik sorgt in verlässlicher und vertrauenswürdiger Weise für den Weitertransport der schwäbischen Produkte, ist Ulrich Hirsch überzeugt.

Ukrainische Soldaten, darunter einer von Pfarrer Szeghljániks ehemaligen Konfirmanden, die in Mykolajiw in der Südost-Ukraine kämpfen, seien sehr dankbar für die Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und medizinischen Produkten (siehe Foto), übermittelt Hirsch.

Schulartikel wurden benötigt

Bereits beim letzten GAW-Hilfstransport Ende Juli 2022 konnten größere Mengen Schulartikel in die Ukraine gebracht werden (siehe Foto).

Zum Abschluss des in den Unterkarpaten durchgeführten Ferienlagers haben die teilnehmenden Kinder sich über diese Geschenke zum Schulanfang am 1. September riesig gefreut, lässt Hirsch wissen.  bz

 
 
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