Chaos am Engelbergtunnel A 81: Lange Staus wegen zwei Crashs mit elf Verletzten

Von Oliver von Schaewen
Am Engelbergtunnel kommt es immer wieder zu Problemen, wie dieses Archivbild zeigt – auch diesmal standen viele Autofahrer im Stau. Foto: KS-Images.de / Andreas Rometsch)

Zweimal hat es am Engelbergtunnel bei Gerlingen (Kreis Ludwigsburg) am Samstag kurz hintereinander gekracht. Die Staus reichten bis in die Leonberger Innenstadt.

Zwei schwere Unfällen mit insgesamt elf Leichtverletzten hat es am Samstagnachmittag auf der Autobahn 81 unmittelbar nach dem Nordportal des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Heilbronn gegeben. Die Unfälle ereigneten sich gegen 15.38 Uhr auf dem linken der beiden zur Verfügung stehenden Fahrstreifen.

Vorausgegangen waren eine plötzlich auftretende Staubildung sowie zu geringer Sicherheitsabstand. In den beiden voneinander unabhängigen Kollisionen prallten zunächst vier, anschließend sechs Fahrzeuge aufeinander. Insgesamt befanden sich 23 Personen in den beteiligten Autos, elf von ihnen erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Eine Rettungsgasse im Stau ist Pflicht. Foto: Archiv (KS-Images.de / Andreas Rometsch)

Für die Unfallaufnahme musste die Fahrbahn Richtung Heilbronn in der Oströhre zeitweise vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den übergeleiteten Fahrstreifen in der Weströhre geführt und konnte dort weitgehend störungsfrei passieren.

Dreistündige Sperrung nach Bergung von sieben Fahrzeugen

Sieben Fahrzeuge konnten nicht mehr fahren, die Autobahnmeisterei musste die verschmutzte Fahrbahn reinigen. Deshalb waren sämtliche Fahrstreifen in der Oströhre drei Stunden lang gesperrt.

Die Umleitungen führten zu erheblichen Behinderungen: Sowohl am Autobahndreieck Leonberg als auch in der Leonberger Innenstadt bildeten sich lange Staus. Nachdem die Sperrung aufgehoben worden war, fanden Einsatzkräfte in der Oströhre zudem drei weitere liegengebliebene Fahrzeuge, die aufgrund von Pannen nicht mehr fahrtüchtig waren und ebenfalls geborgen werden mussten.

Autobahn nach stundenlangem Einsatz wieder freigegeben

Gegen 19.11 Uhr konnte die Autobahn schließlich wieder vollständig freigegeben werden. Neben Rettungsdienst und Feuerwehr waren die Autobahnmeisterei, mehrere Abschleppunternehmen sowie zahlreiche Streifen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Einsatz.

 
 
- Anzeige -