DEL2-Viertelfinale Play-offs: Steelers wollen gegen Ravensburg das Siegen lernen

Von Simon David
Publikumsliebling Olafr Schmidt hielt mehr als 90 Prozent aller Schüsse, die auf das Tor der Bietigheim Steelers abgegeben wurden. Foto: /Martin Kalb

Eishockey
 In der Hauptrunde klappte es bislang nicht mit einem Erfolg. Im Viertelfinale soll nun die Trendwende gelingen

Am Dienstag (20 Uhr) ist es soweit: Die Play-offs in der DEL2 starten. Als Hauptrunden-Fünfter haben sich die Bietigheim Steelers direkt für die Play-offs qualifiziert. Dabei treffen sie im Viertelfinale auf die Ravensburg Towerstars, die als Vierter zunächst Heimrecht in der Best-of-seven-Serie haben. Wer zuerst vier Siege erringt, zieht ins Halbfinale ein.

Vier Steelers-Niederlagen in der Hauptrunde

In der Hauptrunde trafen beide Mannschaften bereits viermal aufeinander und viermal gingen die Steelers als Verlierer vom Eis. Beim letzten direkten Duell Anfang Februar schaffte es das Team von Alexander Dück zwar immerhin in die Verlängerung, unterlag letztlich aber doch mit 4:5. Während die Ravensburger ihre Siegesserie gerne fortsetzen möchten, geht es für die Bietigheimer darum, endlich den Trend umzukehren und den ersten Erfolg gegen die Towerstars zu feiern.

Mit entscheidend für ein Weiterkommen des Dück-Teams wird sein, wie die Ravensburger Defensive zu knacken sein wird. In der Hauptrunde zeigten sich die Towerstars defensivstärker als Bietigheim. Dafür stellten die Steelers mit erzielten 184 Toren die vergleichsweise stärkere Offensive. Ravensburg kam lediglich auf 160 Tore. Mit Jack Dugan und Brett Kemp stellen die Steelers den dritt- und viertbesten Scorer der Hauptrunde. Dugan holte 67 Punkte (25 Tore, 42 Vorlagen), Kemp 63 Punkte (28/35). Doch auch die Towerstars sind mit zwei Stürmern in der Topten vertreten. Mark Russell (62 Punkte) und Robbie Czarnik (58) trugen ihren Anteil daran, dass die Ravensburger am Ende Vierter wurden.

Torhüter beider Teams in der Hauptrunde mit starken Quoten

Defensiv ließen die Bietigheimer zwar elf Tore mehr zu, als der Konkurrent um den Halbfinal-Einzug, doch steht mit Olafr Schmidt ein erfahrener Torhüter im Kasten der Steelers. Der Publikumsliebling hielt mehr als 90 der Schüsse, die auf sein Tor kamen. Ravensburgs Keeper Nico Wiens konnte diese Quote sogar noch toppen: Er wehrte gut 95 Prozent der Schüsse auf sein Tor ab.

Sowohl in der Abwehr wie auch in der Offensive sind beide Mannschaften so stark aufgestellt, dass sich die Fans beider Lager auf ein spannendes Viertelfinale einstellen dürfen. Nach dem Auftaktspiel am Dienstag haben die Steelers am Freitag (19.30 Uhr) Heimrecht. Spiel drei findet am Sonntag (18.30 Uhr) in Ravensburg statt. Am Mittwoch, 25. März, 19.30 Uhr, kommt es zu Spiel vier, wiederum in der Ege-Trans-Arena in Bietigheim.

Sollte nach vier Spielen noch keine Entscheidung gefallen sein, sind für den 27., 29. und 31. März drei weitere Spieltermine angesetzt. Spätestens Ende März steht jedoch fest, welches der beiden Teams aus Baden-Württemberg im Halbfinale der DEL 2 steht und weiter die Chance auf den Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat.

 
 
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