DFB-Pokal der Junioren A-Junioren starten in die Pokal-Runde

Von Manuel Schust
Beim 4:2-Sieg über die A-Jugend des FC Nöttingen erzielte Gianluca Mazzola den Führungstreffer für den SGV. Foto: Ralph Kunze/Eibner

Im DFB-Pokal der Junioren empfängt die U19 des SGV Heilbronn-Freiberg am Samstag (13 Uhr) die A-Jugend des VfL Wolfsburg im Wasenstadion.

Sechs Wochen intensive Vorbereitung haben die A-Junioren des SGV Heilbronn-Freiberg hinter sich. Nun steht für die von Trainer Ramon Gehrmann und Co-Trainer Ihsan Basaran betreuten SGV-Talente die erste Standortbestimmung im Wasenstadion an. Am Samstag (13 Uhr) beginnt die Pflichtspiel-Saison mit dem Heimspiel im DFB-Pokal der Junioren gegen die Talentriege des VfL Wolfsburg.

„Nach den Vorbereitungsspielen kocht es bei den Jungs und dem Trainerteam“, sagt Co-Trainer Ihsan Basaran. „Im DFB-Pokal spielen zu können, was gibt es da Größeres?“ In der Vorbereitung haben die A-Junioren des SGV überwiegend gegen Herren-Mannschaften gespielt. Ein gutes Verbandsliga-Team bilde im Schnitt die Qualität der Nachwuchsbundesliga auch körperlich gut ab, erklärt Basaran. Nach Niederlagen gegen Ulms U19 (0:8) und Verbandsligist TSV Berg (1:9) feierten die Freiberger zuletzt einen deutlichen 6:0-Sieg gegen den GSV Pleidelsheim und ein 4:2 gegen die A-Junioren des FC Nöttingen.

Kern kristallisiert sich heraus

Noch immer umfasst der Kader 36 Spieler. Mittlerweile hat sich eine Kernmannschaft herauskristallisiert. Führungsspieler bei Freibergs U19 ist mit Ferdinand von Linck ein Spieler, der schon im letzten Jahr im Kader stand. „Er ist der Ruhepol und das Hirn der Mannschaft“, betont Basaran. Auch Joel Sommer, Neuzugang aus der Schweiz, habe als Linksverteidiger einen starken Eindruck hinterlassen.

Mit dem VfL Wolfsburg erwartet man einen offensiv ausgerichteten Gegner, der im Vorjahr im Junioren-Finale des DFB-Pokals dem VfB Stuttgart mit 0:3 unterlag. „Das ist ein Top-Gegner, aber ich bin zuversichtlich, dass wir gewinnen können. Für die Jungs wird es wichtig sein, die Erfahrung zu machen, dass wir mit den Namen aus den Nachwuchsleistungszentren mithalten können“, sagt Basaran auch mit Blick auf den baldigen Liga-Auftakt am 15. August gegen den großen FC Bayern München.

 
 
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