Die BZ-Redaktion gibt Tipps gegen Langeweile zu Hause Mit Musik durch den Tag

Von
Fabian Leibfried von GoodTimes. Foto: bz

Viele Menschen bleiben zu Hause und widmen sich den ruhigen Dingen des Lebens. Dazu zählen Musikhören und Lesen, zwei Dinge, denen man stundenlang nachgehen kann.

Gerade in solchen Tagen, wie wir sie zurzeit erleben, schwelgt man gerne in der Vergangenheit. Und dabei natürlich auch in der Musik vergangener Tage. „Deshalb laufen bei mir aktuell auch eher Alben dieser Zeit“, so Fabian Leibfried, Herausgeber und Chefredakteur der Musikzeitschrift „GoodTimes“ aus Vaihingen.

Neil Young, Harvest und After The Gold Rush: Die Kassette dazu lief 1979 bei einem Kumpel im Auto. Ich war sofort Feuer und Flamme. Außer „Heart Of Gold“ war mir dieser Künstler bis dato nicht größer bekannt. Am nächsten Tag habe ich in der Lerche in Stuttgart gleich beide LPs plus zwei weitere von Neil Young gekauft. Beide Alben haben bis heute nichts von ihrem Glanz verloren.

Fleetwood Mac, Rumours: Nach wie vor ein absoluter Meilenstein in der Rock- und Pop-Geschichte. Ein genialer Song nach dem anderen. „Dreams“, gesungen von Stevie Nicks, „Don´t Stop“ (Christine McVie), „Go Your Own Way“ (Lindsey Buckingham). Eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten.

Billy Joel, Glass Houses: Auch ein absoluter Klassiker. Ein Mix toller Balladen (“Through The Long Night“), Popsongs wie „All For Leyna“ und rockigen Nummern (“Sometimes A Fantasy“, „It’s Still Rock And Roll To Me“). War im Nachhinein wohl der musikalische Höhepunkt von Billy Joel, obwohl danach noch einige erfolgreiche Alben folgten. Speziell Seite 1 könnte ich fast schon in einer Dauerschleife hören.

Manfred Mann´s Earth Band, Angel Station: Nach den Hammer-Alben „Roaring Silence“ und „Watch“ ging dieses Album damals leider etwas unter. Obwohl darauf einige Mega-Songs enthalten sind, wie „Don´t Kill It Carol“ und „You Angel You“. Neben dem eigentlichen Sänger Chris Thompson waren hier zusätzlich weitere Lead-Sänger von Manfred Mann engagiert, was das Album zu einem sehr abwechslungsreichen macht.

Blue October, Approaching Normal: Was leider immer selten vorkommt, ist, dass einen eine Band oder ein Interpret von der ersten Sekunde an total begeistert und fesselt. Bei diesem Album (sowie den folgenden) von Blue October, welches 2009 erschienen, ging es mir zuletzt so. Die Band spielt Alternative Rock, teilweise sehr düster.

 
 
- Anzeige -