Eishockey Steelers entlassen Dück mit sofortiger Wirkung

Von Niklas Braiger
Mit sofortiger Wirkung entlassen: Trainer Alexander Dück. Foto: Ralf Poller/Avanti

Paukenschlag bei den Bietigheim Steelers. Ein Tag vor dem wichtigen sechsten Spiel im Playoff-Halbfinale gegen die Kassel Huskies haben die Ellentäler Coach Alexander Dück entlassen.

Einen Tag vor dem wichtigen sechsten Spiel im Playoff-Halbfinale gegen die Kassel Huskies, haben die Ellentäler am heutigen Samstag Coach Alexander Dück mit sofortiger Wirkung entlassen. Das veröffentliche der Klub am Samstagnachmittag. Vorausgegangen war der Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Heilbronn gegen den Deutsch-Kasachen. „Die Staatsanwaltschaft hat am 30.01.2026 gegen einen Trainer einer Eishockey-Mannschaft beim Amtsgericht Besigheim den Erlass eines Strafbefehls beantragt. Dem Trainer wird vorgeworfen, im Oktober 2024 eine Angestellte durch Streicheln am Bein und den Versuch eines Kusses sexuell belästigt zu haben. Weitere Vorwürfe wurden mangels hinreichendem Tatverdacht eingestellt“, heißt es von Seiten der Staatsanwaltschaft. Der SCB hat nun die Reißleine gezogen.

Sofortige Freistellung

„Die Bietigheim Steelers haben die Vorwürfe der sexuellen Belästigung von Beginn an sehr ernst genommen. Nachdem dem Verein gestern die Informationen zum Strafbefehl bekannt geworden sind, hat die Geschäftsführung in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern entschieden, die sofortige Freistellung auszusprechen“, begründet der Verein auf den Sozialen Medien die Entscheidung.

Anstelle des 45-Jährigen wird nun sein bisheriger Co-Trainer Boris Blank an der Seitenlinie stehen und die letzten Saisonspiele coachen. „Ein sicheres und respektvolles Umfeld hat für die Bietigheim Steelers oberste Priorität - für alle, die Teil dieses Vereins sind“, so der Verein in seinem Post.

Über den weiteren Vorgang im Prozess gegen den Ex-Trainer entscheidet nun das Amtsgericht Besigheim. 

 
 
- Anzeige -