Entwicklung des Gebiets „Auf dem Berg“ in Sachsenheim-Hohenhaslach Entscheidung fällt im Juli

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Wie es „Auf dem Berg“ in Hohenhaslach städtebaulich weitergehen soll, entscheidet sich in Kürze.⇥ Foto: Helmut Pangerl

Weil die Unterlagen zur weiteren Entwicklung des Gebiets „Auf dem Berg“ in Hohenhaslach zu umfangreich waren, wurde die Entscheidung vom Ortschaftsrat vertagt.

In nichtöffentlicher Sitzung haben die Hohenhaslacher Ortschaftsräte in ihrer jüngsten Sitzung über die städtebaulichen Entwicklungsziele beraten, die Fachleute eines Planungsbüros für das Gebiet „Auf dem Berg“ in Hohenhaslach erarbeitet haben. „Die umfangreichen Unterlagen zur weiteren Entwicklung haben wir erst sehr kurzfristig vor der Sitzung erhalten und wollen darüber im Ortschaftsrat nochmals ausführlich sprechen. Daher haben wir unsere Entscheidung zunächst vertagt“, schilderte Ortsvorsteher Alfred Xander auf BZ-Nachfrage.

In ihrer Sitzung im Juli wollen die Ortschaftsräte von Hohenhaslach zu einer Entscheidungsfindung über das Areal auf dem Berg und sein künftiges Gesicht kommen. Auch im Sachsenheimer Gemeinderat soll im Juli über dieses Thema diskutiert werden. Es gilt nun, die Grundzüge eines Bebauungsplans für das Gebiet auszuarbeiten und vor allem auch die Verkehrssituation rund um die Panoramastraße zu regeln.

Im August 2020 war eine Veränderungssperre für das Areal erlassen worden, um vor dem Beginn von weiteren Neubauten zunächst die beabsichtigte städtebaulichen Entwicklung festlegen zu können. Auch an einem „Runden Tisch“, der aus Gründen der Pandemie online stattfand, wurde zwischen Bürgern, Vertretern der Stadtverwaltung, des beteiligten Planungsbüros und des Ortschaftsrats diskutiert, wie sich das Gebiet auf dem Berg in Zukunft verändern soll. Die Ergebnisse dieser Gespräche sind auch in die Arbeit der Planer eingeflossen.

„Wir werden uns als Ortschaftsräte jetzt noch einmal zu einer Arbeitssitzung treffen und eingehend dieses Thema besprechen und uns von den Fachleuten alles erläutern lassen. Die Bestimmungen des Bebauungsplans sollen für die nächsten Generationen noch Bestand haben. Daher müssen wir alles ausführlich bedenken und diskutieren. Dafür war die Zeit im Vorfeld der Sitzung bisher einfach zu kurz“, machte Xander deutlich.

Einzelne Bauvoranfragen auf dem Berg sowie der zunehmende Ausflugsverkehr hatte in der Vergangenheit immer wieder für Unmut unter den Anwohnern gesorgt: Nach Auskunft von Ortsvorsteher Alfred Xander wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Bauanträge für das Gebiet gestellt. Mangels Bebauungsplan musste von Fall zu Fall entschieden werden, was erlaubt ist und was nicht. Das habe in der Vergangenheit immer wieder zu Irritationen und gelegentlich auch zu Unfrieden bei den Antragstellern geführt. Die Anwohner Berg klagen an Wochenenden zudem über den zunehmenden Ausflugsverkehr zum beliebten Ausflugsziel „Weitblickweg“. Bürger bemängeln fehlende Parkplätze und öffentliche Toiletten.

 
 
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