Erligheim Zweite Amtszeit für Rainer Schäuffele

Von Yannik Schuster
Er ist der alte und neue Erligheimer Bürgermeister: Rainer Schäuffele, mit Ehefrau Yvonne, wurde am Dienstag für sein Amt verpflichtet und vereidigt. Foto: /Martin Kalb

Erligheims Bürgermeister Rainer Schäuffele wurde am Dienstag erneut als Bürgermeister verpflichtet.

Mit einem Zitat von Henry Ford lud Erligheims Bürgermeister Rainer Schäuffele zu seiner Vereidigung als Bürgermeister ein: „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.“ Für Schäuffele ist es die dritte Amtszeit als Bürgermeister.

Anlässlich seiner Verpflichtung war der Lerchenberg-Saal des Bürgerhauses „Vordere Kelter“ voll besetzt. Vertreter der Erligheimer Vereine gehörten zu den Gästen, wie auch die Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden Bönnigheim, Kirchheim, Löchgau, Sachsenheim und Freudental. Landrat Dietmar Allgaier (CDU), Christine Möhrlen, Leiterin der Kommunalaufsicht, der Landtagsabgeordnete Tayfun Tok (Grüne) sowie der ehemalige Erligheimer Bürgermeister Albert Leibold fanden sich ebenfalls ein.

Der Erligheimer Chor „del cor“ eröffnete die Veranstaltung mit einer Darbietung von „Wunder gescheh´n“. Die Wiederwahl Schäuffeles dürfte dabei jedoch niemanden gewundert haben, erzielte der amtierende Bürgermeister bei der Wahl am 3. Juli doch 86,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die geringe Wahlbeteiligung von nur rund 36 Prozent deutete Joachim Obert, stellvertretender Bürgermeister, als „zufriedene Bequemlichkeit.“ Obert resümierte die Erfolge der vergangenen Jahre: Der Umbau des Kleeblattheims, der Neubau des Krippenhauses und die Erschließung von Neubaugebieten wie etwa dem Gebiet Aichert Nord gehören zu den jüngeren Erfolgen Schäuffeles und der Gemeinde.

Man könne zudem glücklich sein, zu den wenigen schuldenfreien Gemeinden in Baden-Württemberg zu gehören, so Obert. Im ganzen Bundesland gibt es nur 95 schuldenfreie Gemeinden, wie das statistische Landesamt ermittelt hat, darunter Erligheim. Obert lobte Schäuffeles Maxime „Auf Augenhöhe mit dem Bürger“, die den wohnhaften Erligheimer rund um die Uhr zum Ansprechpartner der Bürger mache.

Landrat Dietmar Allgaier sagte: „16 Jahre Bürgermeister zu sein, bedeutet einen reichhaltigen Erfahrungsschatz, Erfolg, Kommunikations- und Verwaltungskompetenz.“ Für viele sei die Position des Bürgermeisters ein Traumjob, er erfordere jedoch auch Ausdauer, Durchhaltevermögen, Engagement und Kommunikationsstärke. Eigenschaften, die er in Schäuffele, der seit 2019 auch für die Freien Wähler im Kreistag vertreten ist, vereint sehe. Das Wahlergebnis sei ein großer Vertrauensbeweis der Bürger, spiegele gleichzeitig aber auch eine Erwartungshaltung wider.

Bönnigheims Bürgermeister Albrecht Dautel sprach stellvertretend für alle anwesenden Bürgermeister der Nachbargemeinden: „Früher musste sich ein Bürgermeister um eine Gemeinde bewerben. Heute muss auch die Gemeinde um einen Bürgermeister werben. Das haben in diesem Fall viele Erligheimer getan.“ Herbert Mayer sprach als Vertreter der Erligheimer Vereine und Kirchen und lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister. Dem Liederkranz habe er etwa aus der Not geholfen, indem er dem Verein die Garage seines Dienstwagens zur Verfügung stellte, so Mayer.   Yannik Schuster

 
 
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