Erligheimer Ferienwochen Spielspaß auf dem Sportplatz

Von Yannik Schuster
Beim Erligheimer Ferienprogramm „Spielstraße“ war Hula-Hoop besonders gefragt. Foto: /Martin Kalb

Auf der „Spielstraße“ für die Daheimgebliebenen konnten Kinder sich an diversen Spiel-Stationen austoben, die Geschick und Sportlichkeit auf die Probe stellten.

Kinder haben bekanntlich viel Energie. Diese Beobachtung bestätigte sich am Dienstag am Erligheimer Sportplatz erneut. Hier fand die „Spielstraße“ der Erligheimer Ferienwochen statt. Der Name kann dabei wörtlich verstanden werden: Kinder zwischen sechs und zehn Jahren konnten hier ihr Glück und Talent in verschiedenen Spiel-Stationen unter Beweis stellen.

Christian Brügger, erster Vorsitzender des ansässigen Schulfördervereins „Heinzelmännchen“, der für die Organisation der Spielstraße sorgte, sagt: „Wir wollen die Kinder zum Rausgehen und zur Bewegung motivieren, damit die nicht die ganzen Ferien nur auf der faulen Haut liegen.“ Der Termin komme dabei gelegen, denn viele Kinder seien bereits aus dem Urlaub zurück und konnten daher dabei sein. So waren etwa 35 Kinder zur „Spielstraße“ erschienen. Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres bot die Aktion die Möglichkeit, die über die Ferien angestaute Energie kindgerecht loszuwerden.

Neun Disziplinen waren für die Teilnehmer vorbereitet. Dazu gehörten etwa Darts, Eierlaufen, Sackhüpfen, Ringewerfen, Gummistiefelweitwurf oder der heiße Draht. Ein Pop-Up-Spielplatz könnte man sagen. Geschicklichkeit, Körperkontrolle und Sportlichkeit sind die Attribute, die für die verschiedenen Stationen gefordert waren. Lediglich auf das Dosenwerfen musste in diesem Jahr verzichtet werden. Der Grund: Ein Mangel an Dosen.

Für jede absolvierte Station erhielten die Kinder ein Smiley auf ihrer Stempelkarte. Diese wiederum konnte abschließend gegen ein kühles Eis eingetauscht werden. Auch wenn an den einzelnen Stationen keine vorher festgelegte Leistung vollbracht werden musste, so forderten sich die Kinder dennoch teilweise gegeneinander heraus. Dann wurde verglichen, wer mehr Punkte beim Ringewerfen erzielte, länger beim Seilspringen durchhielt oder wer als Erstes eine volle Stempelkarte vorweisen konnte.

Wer alle Stationen durchlaufen hatte, konnte seine Lieblingsaktivitäten vertiefen oder sich anderweitig, etwa mit einem Fußball austoben. Einige Kinder versuchten ein Bullseye beim Darts zu werfen, andere trainierten ihre Hula-Hoop-Fähigkeiten. Nach dem offiziellen Programm wurden gemeinsam Spiele gespielt, ehe es schließlich die versprochene Belohnung gab. Brügger war sehr zufrieden mit der diesjährigen Resonanz. „Lust haben die Kinder eigentlich immer. Dieses Jahr war die Motivation aber vielleicht sogar noch ein bisschen größer als sonst.“ So dürften die Kinder auch mit deutlich weniger Energie nach Hause gegangen sein als sie gekommen waren.

 
 
- Anzeige -