Feuerwehr Freudental Neues Gerätehaus In den Startlöchern

Von Jonathan Lung
Noch in diesem Jahr starten die Arbeiten zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Freudental. Foto: /Martin Kalb

Die Vorarbeiten sind abgeschlossen, die Baugenehmigung ist da, die Ausschreibung wurde beschlossen.

Fünf Tore statt drei: das soll das neue Feuerwehrgerätehaus bringen. Seit 2023 ist das Thema in Freudental auf der Agenda: Im September 2025 wurde das Baugesuch vom Gemeinderat beschlossen, der damit den Weg freimachte für Planungen und Umsetzung zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses. Nachdem noch eine zusätzliche Begrünung vom Landratsamt gefordert wurde, gab dieses wiederum noch im Januar diesen Jahres grünes Licht, sodass bereits der Planer zusammen mit der Verwaltung und dem Ausschuss der Feuerwehr in die weiteren Planungen eingestiegen sind.

Auch hatte sich inzwischen der Bauausschuss zusammen mit der Verwaltung, dem Architekten sowie Vertretern des Ausschusses der Feuerwehr getroffen, um nochmals die Maßnahmen zu besprechen und mögliche Einsparungen zu diskutieren und im Anschluss gleich in die Planung eingearbeitet werden.

Alle Vorarbeiten sind erledigt

In der Zwischenzeit wurden auch die vorhandenen Kanäle befahren und eingemessen, sodass die Festlegung für eine Zisterne ebenfalls erfolgen kann. Es wurden auch noch Unterlagen für den Verlauf der Nahwärmeleitung gefunden, sodass auch hier der genaue und eingemessene Verlauf bekannt ist. Außerdem hat sich die Verwaltung entschieden, doch noch ein Bodengutachten in Auftrag zu geben, damit die Festigkeitsprüfung des Untergrunds bekannt ist und dies bei der Ausschreibung berücksichtigt werden kann. Damit sind nun alle Vorarbeiten erledigt. Die Gesamtkosten: 750 000 Euro, bei denen Bürgermeister Alexander Fleig keine Steigerungen erwartet, da sie pauschalisiert beschlossen wurden. Die Baumaßnahmen werden dabei mit Mitteln von 300.000 Euro aus dem Ausgleichstock und mit 96.000 Euro aus der Fachförderung „Feuerwehrwesen“ finanziert.

Zügiger Baustart erforderlich

Dafür wird allerdings ein fristgerechter Baubeginn gefordert, dieser hätte bereits 2025 erfolgen müssen, die Frist wurde zunächst auf 31. März diesen Jahres verlängert. So hatte die Feuerwehr im Februar 2026 die Baufeldfreimachung in Eigenleistung erbracht, was für die Verwaltung eigentlich als Baubeginn angedacht war.

Die Fördergeber sahen das anders: Für den Baubeginn sei dies nicht ausreichend, stattdessen ist eine konkrete Vergabe von Bauaufträgen erforderlich. Fleig konnte erneut eine Verlängerung erwirken, die Frist wurde auf den 30. Juli verlängert, eine weitere Verlängerung werde aber sehr schwierig.

Nachdem am vergangenen Mittwoch die Ausschreibung im Gemeinderat beschlossen wurden, soll die Vergabe der Arbeiten für das Gerätehaus im Juni erfolgen, sodass die Baumaßnahmen also Ende August, Anfang September starten und voraussichtlich sechs Monate dauern.

 
 
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