Feuerwehr Kirbachtal Entscheidung im Frühjahr

Von Mathias Schmid
Beim Standort der Wache für die Kirbachtal-Wehr naht die Entscheidung. ⇥ Foto: Helmut Pangerl

Die Stadt Sachsenheim hofft, bei der gewünschten gemeinsamen Wache für die drei Wehren im Kirbachtal bald weiterzukommen.

Die Standortsuche für die gemeinsame Kirbachtal-Feuerwehr nähert sich dem Ende. Im März, spätestens im April will das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart darüber entscheiden, ob gegenüber der Bromberger Höfe eine neue Wache für die Sachsenheimer Ortsteile Spielberg, Ochsenbach und Hohenhaslach gebaut werden darf. Die Entscheidung fällt also – in welche Richtung auch immer.

Die Anhörung der Träger öffentlicher Belange zum Zielabweichungsverfahren endete zum 12. Dezember (die BZ berichtete). „Teilweise wurden Fristverlängerungen beantragt, die nunmehr abgelaufen sind“, sagt eine Sprecherin des RP. Und weiter: „Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Eine Entscheidung über die Zielabweichung wird voraussichtlich im März oder April ergehen.

Bürgermeister Albrich blickt
positiv auf Entscheidung

Die Stadt Sachsenheim habe nach Ablauf der Frist die eingegangenen Stellungnahmen zur Kenntnis erhalten und kann bei Bedarf hierzu Ausführungen machen. „Nach Erhalt dieser Ausführungen bewertet das Regierungspräsidium Stuttgart die eingegangenen Stellungnahmen nebst den Ausführungen und entscheidet dann über die Zulässigkeit der Zielabweichung“, so die RP-Sprecherin.

Zwar hatte die Stadt nach BZ-Informationen gehofft, sogar etwas früher eine Entscheidung vom RP zu erhalten. Nachdem der Verband Region Stuttgart (VRS) im Dezember den Standort, der im Regionale Grünzug liegt, als „bedarfsgerecht“ eingestuft hat, blickt die Verwaltung aber auf jeden Fall zuversichtlich auf die Entscheidung des RP. „Nach Bestandskraft eines positiven Bescheides zum Zielabweichungsverfahren werden wir umgehend das Bauplanungsverfahren fortführen“, sagt Sachsenheims Bürgermeister Holger Albrich, Für einen Zeitplan, wie es bei der Kirbachtal-Wehr weitergehen könnte, sei es Stand jetzt noch zu früh. Aber: „Wir sehen das Vorhaben auf einem guten Weg und warten die weiteren Schritte ab.“ ⇥

 
 
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