Feuerwehr Ortswehren stehen hinter der Fusion

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Bei der Abteilungsversammlung der Kirbachtalfeuerwehren hielt unter anderem Kommandant Philipp Rousta eine Ansprache. ⇥ Foto: Martin Kalb

Erstmals treffen sich die Feuerwehr-Abteilungen von Hohenhaslach, Ochsenbach und Spielberg gemeinsam zur Jahreshauptversammlung.

Eine historische Versammlung fand am Samstag im Schülke’s Hof am Bromberg statt. Erstmals trafen sich die Feuerwehr-Abteilungen von Hohenhaslach, Spielberg und Ochsenbach gemeinsam zu einer Jahreshauptversammlung. Dabei wurde deutlich, dass die Abteilungen nahezu geschlossen hinter dem künftigen Zusammenschluss der drei Ortswehren stehen und auch den Standort für ein gemeinsames Gerätehaus, ganz in der Nähe des Schülke’s Hofs, befürworten.

Zusammenschluss aktiv leben

„Die Idee zur gemeinsamen Versammlung kam schon im vergangenen Jahr aus den Reihen der Abteilungen auf. Wir wollen nicht nur über die Bereitschaft zum Zusammenschluss reden, sondern diese auch aktiv leben. Darüber freue ich mich riesig“, erklärte der hauptamtliche Sachsenheimer Stadtkommandant Philipp Rousta. Er bekommt inzwischen Anrufe von Feuerwehr-Vertretern aus ganz Deutschland, die sich bei ihm erkundigen, wie es gelinge, dass der Wille zur Fusion von einer so breiten Basis mitgetragen werde. Allerdings wird sich der Bau des gemeinsamen Gerätehauses der Abteilungen von Hohenhaslach, Spielberg und Ochsenbach an einem Standort an der Landesstraße L1110 gegenüber dem Bromberghof wohl doch nicht so schnell, wie ursprünglich geplant, verwirklichen lassen. „Die Grundstücksverhandlungen mit dem Land Baden-Württemberg laufen derzeit noch. Wir wollen die Bauleitplanung im ersten Quartal dieses Jahres beauftragen. Die Fertigstellung wird sich um ein bis zwei Jahre nach hinten verschieben“, sagte Stefan Trunzer, Fachbereichsleiter Zentraler Service bei der Sachsenheimer Stadtverwaltung. Auch Bürgermeister Holger Albrich betonte in seiner Rede, dass die Bedenken, die gegen den Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses aus den Reihen des Naturschutzes geäußert worden sind, ernst genommen und Gespräche mit den entsprechenden Verbänden geführt werden.

Vergabe verschiebt sich

„Die Fachleute vom Landratsamt Ludwigsburg haben uns signalisiert, dass ein Gerätehaus an dem Standort grundsätzlich genehmigungsfähig sei. Auch die artenschutzrechtliche Untersuchung soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Aber eine Vergabe der Architekturleistungen werden wir 2020 nicht mehr schaffen. Der anvisierte Fertigstellungstermin verschiebt sich daher auf 2024 oder 2025“, erläuterte Albrich, der versprach, dass sich das Gebäude gut in die umgebende Landschaft einfügen werde.

 
 
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