Feuerwehr-Standort im Kirbachtal Ausgleich, Einbettung, Nachnutzung

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Der Ort für den geplanten Feuerwehrstandort im Kirbachtal auf Höhe des Schülke-Hofs (links)⇥ Foto: Martin Kalb

Bürgermeister Holger Albrich konkretisiert seine Versprechen in puncto Feuerwehr-Neubau.

Die Stadt Sachsenheim reagiert nun doch ausführlich auf die neuerliche Kritik am Standort für eine Feuerwache im Kirbachtal (die BZ berichtete). Darin betont Bürgermeister Holger Albrich erneut die aus seiner Sicht Alternativlosigkeit des Standorts. Dafür sei die Zusammenlegung der Wehren aus Ochsenbach, Spielberg und Hohenhaslach notwendig und eben auch nur am Standort gegenüber des Schülke-Hofs möglich. Man wolle hinsichtlich der „auf Dauer sehr schwierigen Haushaltslage (...) unsere Feuerwehr mit weniger Mitteln schlagkräftiger und leistungsfähiger“ machen.

Drei Versprechen

Mit Blick auf den Eingriff in die Natur des Kirbachtals habe er im Beisein der Landtagsabgeordneten Dr Markus Rösler (Grüne) und Konrad Epple (CDU) drei Versprechen gemacht: Das Gebäude soll durch Einbettung und Bauweise sowie Nutzung von regenerativen Energien „konsequent naturverträglich“ gestaltet werden. Für die drei alten Standorte in den Ortsteilen soll eine „städtebaulich und ökologisch sinnvolle Nachnutzung“ gefunden werden. Und die Ausgleichsmaßnahmen sollen „über das gesetzlich Vorgeschriebene hinausgehen. Zudem will die Stadt die Dauerhaftigkeit garantieren. Dass für diese Vorhaben Geld und zusätzliche Flächen (zum Beispiel vom Land) benötigt werden, sieht Albrich auf BZ-Nachfrage nicht als Problem: „Das stimmt, aber das kriegen wir hin.“

Nach einem Schreiben des Nabu hatte die Verwaltung vergangene Woche zunächst betont: Man wolle sich erst nach Ende der öffentlichen Auslegung am 12. Februar äußern. In der Stadt hat das Thema aber wohl so Fahrt aufgenommen, dass die Stadt ihre Meinung geändert hat.

 
 
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