FSV 08 Bietigheim-Bissingen Nullacht ist weiterhin zum Siegen gezwungen

Von nb
Für den FSV und Alexander Götz (links) gab es letztmals im September 2024 drei Siege in Folge. Damals dank eines 3:0 gegen den SSV Reutlingen. Nun könnte es wieder so kommen. Foto: /Ralf Poller/Avanti

Gegen Denzlingen soll für die Bissinger der dritte Oberliga-Dreier in Folge her. Im Hinspiel gab es bereits einen 3:0-Erfolg.

Zwei Siege in Folge in der Fußball-Oberliga sind dem FSV 08 Bietigheim-Bissingen zuletzt im September 2024 gelungen. Damals gewann Nullacht erst gegen den FC Nöttingen mit 2:0 und einen Spieltag später gegen den 1. FC Normannia Gmünd mit 3:0. Nach eineinhalb Jahren gelang dem Team von Daniel Zmpitas am vergangenen Wochenende das Kunststück erneut. Mit dem Heimspiel an diesem Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Denzlingen hat der FSV die Chance, die Serie auf drei Siege auszubauen. Das gelang übrigens ebenfalls im September 2024, vor dem Duell mit Nöttingen gab es ein 3:0 gegen den SSV Reutlingen.

Doch noch ein Hoffnungsschimmer

Gegen das Schlusslicht ist es zudem der ideale Zeitpunkt, weiter an die Konkurrenz heran zu robben und mit noch drei verbleibenden Saisonspielen eventuell doch das Fußball-Wunder und den Klassenerhalt zu schaffen. Bei einem Sieg und vorteilhaften Ergebnissen der anderen Kellerkinder könnte Bissingen bis auf einen Zähler an Platz 16 – den Türkischen SV Singen – und auf drei Punkte an das rettende Ufer, an dem aktuell Türkspor Neckarsulm steht, herankommen.

Das Hinspiel gestalteten die Bissinger erfolgreich. Anfang November gab es den letzten Sieg, bis nun die kleine Serie folgte. Beim 3:0 im Breisgau profitierte die Zmpitas-Elf von zwei frühen Treffern. Mustafa Uslu und Emre Yalcin brachten den FSV in der 4. und 8. Minute direkt mit 2:0 in Front. Daher trotzte die Bruchwald-Elf auch einer Roten Karte gegen Yalcin kurz vor der Halbzeitpause. Nach einer Gelb-Roten-Karte vergangene Woche fehlt Bleart Dautaj gegen Denzlingen. Ebenso fallen Kevin Ikpide und Auron Selimi aus privaten Gründen aus.

In zwei Jahren von der Bezirksliga nach Bissingen

Yalcin kam bei den vergangenen Siegen der Nullachter nicht zum Einsatz und wird den Klub im Sommer verlassen. Sein neuer Verein steht jedoch noch nicht fest. An seiner Stelle spielte sich in den vergangenen beiden Partien vor allem einer in den Vordergrund: Max Stumm. Beim 24-Jährigen scheint der Knoten nun geplatzt zu sein. Der Offensivmann erlebte in den letzten Spielzeiten einen rapiden Aufstieg. 2023/24 lief er noch für den VfB Neckarrems in der Bezirksliga auf, eine Saison später zog es ihn zum TSV Heimerdingen in die Verbandsliga, ehe es im vergangenen Sommer an den Bruchwald ging.

Drei Tore in den letzten beiden Partien

Zu Beginn wirkte es jedoch noch so, als bräuchte er Zeit, um richtig anzukommen. Erst am achten Spieltag knipste Stumm erstmals, während der harten Phase in den Monaten rund um den Jahreswechsel fand er kaum in die Spur. Doch nun klappt es beim ehemaligen Jugendspieler aus Pflugfelden. Gegen Oberachern vor zwei Wochen traf er erstmals wieder seit Ende November. Am vergangenen Spieltag gelang Stumm dann sogar ein Doppelpack – sein erster der Saison und der erste seit November 2024.

 
 
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