FSV 08 Bissingen unterliegt dem SSV Ulm mit 1:3 Benko-Dreierpack reißt FSV aus allen Pokalträumen

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Eine Klasse für sich war Ulms dreifacher Torschütze Fabian Benko (am Ball) am Dienstag. Auch Bissingen Niklas Mahler hatte häufig das Nachsehen.⇥ Foto: Antonio Chiok/Eibner-Pressefoto

Der Stürmer des Regionalligisten SVV Ulm entscheidet das Pokal-Viertelfinale beim FSV 08 Bissingen. Mit 1:3 muss sich der Oberligist geschlagen geben.

Der Traum von einer möglichen erstmaligen DFB-Pokalteilnahme ist für den FSV 08 Bissingen ausgeträumt. Am Dienstagabend unterlag der Tabellenführer der Oberliga im Viertelfinale des WFV-Pokals trotz einer couragierten Leistung dem Titelträger der letzten vier Jahre, SSV Ulm 1846 mit 1:3. „Wir hätten heute einen außerordentlich guten Tag gebraucht und Ulm einen schlechten. Und den hatten sie nicht“, fasste 08-Coach Markus Lang die Niederlage gegen den ambitionierten Dritten der Regionalliga Südwest zusammen, der neben einem erneuten Pokaltriumph die Rückkehr in die Dritte Liga anpeilt.

Im Dauerregen hatte der Favorit die Hausherren im Stadion am Bruchwald von Beginn an ganz tief hinten rein gedrängt. „Wir brauchen mehr Zugriff“, hatte Kapitän Marius Kunde bereits nach sieben Minuten seine Mitspieler angebrüllt, von denen die meisten bis dato noch nicht einmal den Ball berührt hatten. Doch trotz rund 95 Prozent Ballbesitz in der Anfangsphase gehörten die ersten Chancen dem FSV. Zunächst verpasste Benedikt Landwehr nach einem Konter von Filimon Gerezgiher am langen Pfosten (9.), dann setzte Yannick Toth einen Freistoß aus 25 Metern neben das Gehäuse. Fast 20 Minuten benötigten die Gäste trotz drückender Überlegenheit für ihren ersten Abschluss. Den Kopfball von Phil Harres lenkte FSV-Keeper Henning Bortel über die Latte. Fast im Gegenzug hätte Alexander Götz das 1:0 erzielen könen, doch Ulms Torhüter Christian Ortag riskierte bei seiner Rettungstat Kopf und Kragen (21.). Besser machten es dann die Gäste in der 26. Minute, als der überragende Fabian Benko nach einem Konter einen abgefälschten Ball verwertete. Nach dem Wechsel fand Bissinegn endlich ins Spiel und drängte auf den Ausgleich, doch mitten in die Sturm- und Drangphase des FSV hinein erhöhte erneut Benko auf 2:0. Damit war die Messe gelesen (57.). In der 65. Minute machte Benko seinen Dreierpack per frechem Heber perfekt. Noch schöner war dann aber der FSV-Ehrentreffer von Götz, der acht Minuten vor dem Ende einen Freistoß in den Winkel zirkelte. „Es ist natürlich schade, aber der Ulmer Sieg ist verdient“, so Lang.

 
 
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