Fußball Supercup Enz/Murr SVG und Nullacht sind im Heim-Supercup gefordert

Von Simon David
Keeper Lukas Lohfink und der SV Germania Bietigheim könnten sich am Samstag durch einen Sieg über den SV Salamander Kornwestheim zum Supercup-Sieger krönen. Foto: /Hansjürgen Britsch/Baumann

Am Bissinger Bruchwald treffen am Samstag ab 14 Uhr sowohl bei den Herren als auch bei den Frauen die Bezirksliga-Meister auf die Pokalsieger.

Der Supercup feierte in der vergangenen Saison seine Premiere im Fußball-Bezirk Enz/Murr. Sowohl bei den Herren als auch bei den Frauen stehen sich hierbei der Meister der Bezirksliga und der Bezirkspokalsieger gegenüber. Im Vergleich zur Vorsaison gibt es allerdings Neuerungen. Zum einen werden die Spiele der Herren und der Frauen an ein und demselben Tag ausgetragen, und nicht, wie im letzten Jahr an unterschiedlichen Terminen. Zum anderen durften sich diesmal auch die Teilnehmer am Supercup um die Ausrichtung bewerben.

Nun finden die Begegnungen tatsächlich am Bissinger Bruchwald statt, der Spielstätte des FSV 08 Bietigheim-Bissingen. Dessen Frauen-Team hatte die Meisterschaft in der Bezirksliga geholt und spielt nun am Samstag um 14 Uhr gegen Pokalsieger SV Horrheim. Um 17 Uhr beginnt das Spiel der Herren, bei dem der SV Salamander Kornwestheim und der SV Germania Bietigheim aufeinandertreffen.

Hoffen auf höhere Zuschauerzahl

Durch die Teilnahme der Mannschaften aus Bietigheim-Bissingen ist eine höhere Zuschauerzahl als in der Premieren-Saison wahrscheinlich. „Die Spiele haben es verdient, viele Zuschauer zu haben, schließlich treffen Meister und Pokalsieger des Bezirks aufeinander“, sagt Ingo Ernst, der Vorsitzende des Bezirks Enz/Murr. „Der Wettbewerb ist eine zusätzliche Plattform für die Vereine. Für die Herren ist es zudem ein Härtetest, weil sie ja kurz darauf schon in den WFV-Pokal starten.“

Beim FSV 08 Bietigheim-Bissingen läuft die Vorbereitung auf die Veranstaltung, die vom WFV nicht finanziell unterstützt wird, auf Hochtouren. „Der Supercup ist für uns etwas Besonderes. Er bietet die Chance, die erfolgreiche vergangene Saison noch einmal abzurunden und gleichzeitig ein erstes Ausrufezeichen für die kommende Regionenliga-Saison zu setzen. Die Vorfreude innerhalb der Mannschaft ist dementsprechend groß“, berichtet Selcuk Ibram, der Trainer der Nullacht-Frauen. „Mit dem SV Horrheim treffen wir auf einen starken Gegner, der uns alles abverlangen wird. Genau auf solche Spiele freut sich die Mannschaft. Wir haben Respekt vor Horrheim, verstecken müssen wir uns aber nicht. Wenn wir unsere Stärken als Team auf den Platz bringen, bin ich überzeugt, dass wir ein Spiel auf Augenhöhe erleben werden“, so der Trainer.

Supercup als Teil der Vorbereitung

Eine anspruchsvolle Aufgabe wartet auch auf den SV Germania Bietigheim gegen den SV Salamander Kornwestheim. „Kornwestheim hat uns in der vergangenen Saison zweimal vor schwierige Aufgaben gestellt. Sie stehen defensiv kompakt und sind auch nach vorne gefährlich“, sagt SVG-Trainer Holger Ludwig. „Der Supercup kommt sehr früh und ist für uns Teil der Vorbereitung. Wir müssen sehen, wo wir aktuell stehen und wo Kornwestheim steht. Wir hatten erst ein Testspiel, bei dem es uns leider nicht gelungen ist, ein Tor zu erzielen. Unser Ziel ist es, viel Ballbesitz zu haben und uns viele Torchancen zu erspielen“, so Ludwig. Der Supercup wird ein erster Prüfstein für den Landesliga-Aufsteiger sein. Genau eine Woche nach dem Supercup steht für den SVG das Erstrunden-Spiel im WFV-Pokal beim FSV Waiblingen an.

 
 
- Anzeige -