Gebäude evakuiert Gasleck an Kleinsachsenheimer Grundschule

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Am Freitagmorgen wurde an der Grundschule in Kleinsachsenheim ein Gasleck entdeckt. Foto: Martin Kalb

Am Freitagmorgen kam es zu einem Gasalarm in der Grundschule Kleinsachsenheim. Es wurde evakuiert, Schüler erst gar nicht ins Gebäude gelassen. Feuerwehr und Notfalldienste waren im Einsatz, es kam zu einem kurzzeitigen Ausfall der Gasversorgung.

Eine Schrecksekunde gab es heute Morgen (31. Januar) an der Kleinsachsenheimer Grundschule: Gegen 7 Uhr stellte der Hausmeister im Untergeschoss Gasgeruch fest. Das bestätigt die Polizei auf BZ-Nachfrage. Daraufhin wurde Gas-Alarm ausgerufen. Die Sachsenheimer Feuerwehr und ein Messfahrzeug der Ludwigsburger Wehr waren im Einsatz um das Gasleck zu lokalisieren, so die Stadtverwaltung. Die Schule wurde evakuiert und großräumig abgesperrt. Schüler waren aber laut Polizei zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Gebäude. Diese wurden vor der Schule abgefangen und in die benachbarte Sport- und Mehrzweckhalle gebracht und betreut. Regulärer Schulunterricht fand am Freitag nicht statt.

Leck abgedichtet

Energieversorger und technische Betriebe haben die Gaszuleitung freigelegt und das Leck abgedichtet. "Somit besteht keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit", betont die Stadt. Auch in der Schule selbst habe die Konzentration "nie in einem Bereich gelegen, in dem sie zündfähig war", sagt Timo Habenicht, Leiter des Sachsenheimer Polizeipostens.

Im umliegenden Bereich der Schule musste die Gasversorgung währen der Suche nach dem Leck und der Schadensbehebung eingestellt werden. Bis etwa 9.30 Uhr gab es deshalb Einschränkungen in der Versorgung. Laut Polizei hatte sich vermutlich bei Arbeiten an der Schule - nicht an der Leitung selbst - aufgrund von Erschütterungen ein Leck in der maroden Leitung gebildet. Dadurch sei Gas über das Abwassersystem und die Wände ins Untergeschoss der Grundschule gelangt. Aktuell wird die Schule belüftet, noch am Freitag soll die Leitung ausgetauscht werden. "Am Montag kann wieder regulär Schulunterricht stattfinden", so Habenicht.

Leitung kaum genutzt

Laut dem Polizeipostenleiter wird die Gasleitung zur Wärmeversorgung ohnehin kaum genutzt. Die Beheizung läuft über eine Holzhackschnitzelanlage. Nur bei Extremlast, also ab circa zehn Grad minus müsse zusätzlich Gas genutzt werden.

 
 
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