Germania schlägt Schwaikheim mit 5:1 Edison Cenaj trifft viermal

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Edison Cenaj erzielte gegen Schwaikheim vier der fünf Bietigheimer Tore. ⇥ Foto: Avanti/Ralf Poller

Im fünften Heimspiel gelingt dem SV Germania Bietigheim beim 5:1 (2:0) gegen den TSV Schwaikheim endlich der erste Sieg vor eigenem Publikum.

Lange hat es gedauert, doch im fünften Anlauf hat es endlich geklappt: Der Fußball-Landesligist SV Germania Bietigheim hat am Sonntagnachmittag gegen den TSV Schwaikheim den ersten Heimsieg eingefahren. Dabei schossen die Germanen fast so viele Tore wie in den acht Spielen zuvor.

Schneider vergibt drei Chancen

Von Beginn an waren die Gastgeber das engagiertere Team. Vom ersten Spielzug an machte der SVG viel Druck und wäre bereits in der zweiten Minute fast in Führung gegangen. Jonas Schneider traf jedoch nur den Pfosten. Zwei weitere Male scheiterte der Bietigheimer in der ersten Halbzeit mit seinen Angriffen. Beide Male strich der Ball knapp am Tor vorbei. Eine einzige nennenswerte Gelegenheit spielten sich die Schwaikheimer in der ersten Hälfte heraus: Bei Steffen Grieses Freistoß musste SVG-Keeper Joshua Pfahl jedoch nicht eingreifen. Mit den ersten beiden seiner insgesamt vier Tore brachte Edison Cenaj seine Mannschaft vor der Pause mit 2:0 in Führung. Wie bereits bei seinem Kopfballtreffer zum 1:0 aus neun Metern (30.) verwertete er auch beim 2:0 eine Hereingabe von der linken Seite (37.). Auch eine noch deutlichere Pausenführung wäre verdient gewesen.

Nach dem Seitenwechsel zeigten nun auch die Gäste deutlich mehr Engagement im Spiel nach vorne. Waren sie in den ersten 45 Minuten kaum in die Nähe des Bietigheimer Strafraums gekommen, bekam die SVG-Abwehr nun Arbeit, auch wenn zwingende Chancen Mangelware blieben. Auch das 3:0 durch Schneider, dem nach Zuspiel von Cenaj endlich auch „sein“ Tor gelang (54.), steckten die Schwaikheimer nicht auf. Nur zwei Minuten später verkürzte Griese nach einem Konter auf 3:1 (56.). In der Folge wurde es kurzzeitig kribbelig für die Gastgeber, die nur mit Mühe einen zweiten Treffer des TSV verhinderten. Das 4:1 nach einem strammen Schuss von Cenak ins obere linke Toreck (60.) wirkte daher befreiend für die Gastgeber, die danach wieder das Spiel bestimmten. Chance um Chance spielte sich der SVG heraus. Ein Treffer Cenajs zählte aufgrund einer Abseitsposition nicht. Letztlich gelang ihm dennoch noch ein viertes Tor, als er eine Hereingabe aus kurzer Distanz ins Tor köpfte (74.).

Der eingewechselte Leon Haufe vergab drei Minuten vor Schluss einen Foulelfmeter. Dieser war nicht platziert genug geschossen, sodass Schwaikheims Torhüter Lars Lafferton keine Mühe hatte, zu parieren. Nachdem die Mannschaft von Trainer Andreas Eschenbach spielerisch in den letzten Wochen bereits deutliche Fortschritte gemacht hatte, belohnte sie sich diesmal mit einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg.

„Wir haben die Tore gemacht, die wir in den letzten Spielen nicht gemacht haben. Offensiv hat die Mannschaft alles umgesetzt, was wir in den letzten drei Wochen trainiert haben. Damit stimmt es jetzt in allen Mannschaftsteilen“, lobte Eschenbach. „Unser Ziel ist es natürlich, an diese Leistung anzuknüpfen. Mit diesem Sieg haben wir den Anschluss nach oben hergestellt. Nach unten haben wir uns aber nicht absetzen können, da die Konkurrenz ebenfalls gepunktet hat“, so der Trainer.

Nach dem ersten Heimsieg kletterte der SVG um zwei Plätze, belegt als Vierzehnter aber immer noch einen Abstiegsplatz. Die beiden kommenden Begegnungen beim TV Pflugfelden und gegen den SV Kornwestheim werden richtungsweisend. Beide Vereine stehen in der Tabelle hinter Germania.

 
 
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