GSV Pleidelsheim Highlight zum Auftakt

Von Simon David
GSV-Trainer Marcus Wenninger will sich mit seiner Mannschaft in der Bezirksliga etablieren. Im Testspiel am Dienstag trifft er auf seinen alten Verein. Foto: /Julia Rahn/Pressefoto Baumann

Fußball-Bezirksligist GSV Pleidelsheim testet am Dienstag gegen Regionalligist SGV Heilbronn-Freiberg.

Nach drei Jahren in der Fußball-Landesliga ist der GSV Pleidelsheim in die Bezirksliga abgestiegen. Vor allem die schwache Punkteausbeute zu Saisonbeginn war letztlich eine der Hauptursachen dafür, dass es nicht zum Klassenerhalt reichte. Seit dem 9. Juli sind die Pleidelsheimer nun bereits im Vorbereitungsmodus für die kommende Saison. Am Dienstag (18.30 Uhr) steht dabei gleich ein Highlight-Spiel gegen Regionalligist SGV Heilbronn-Freiberg an. Für den GSV ist die Begegnung Teil des 80-Jahr-Jubiläums der Fußballabteilung, die 1946 gegründet wurde. Zudem ist es ein willkommener Test zum Auftakt der Vorbereitung, die für diesen früher beginnt als für die anderen Bezirksligisten. In den kommenden Wochen gibt es weitere Vorbereitungsspiele gegen Kreisligisten sowie die U19 der Freiberger.

GSV will es dem Gegner schwer machen

„Wir freuen uns sehr auf das Spiel, wissen aber, dass uns nicht nur mehrere Spielklassen, sondern auch mehrere Wochen Vorbereitung vom Gegner trennen“, betont GSV-Trainer Marcus Wenninger. Ziel sei es aber, es den Freibergern wenigstens ein bisschen schwer zu machen, so der Coach. Bei aller Freude über das Spiel gegen den Regionalligisten liegt der Fokus jedoch auf der Vorbereitung für die neue Runde. Im Kern bleibt die GSV-Mannschaft zusammen, doch haben mit Robin Slawig, Dominik Kaiser und Darijo Divkovic drei Spieler den Klub verlassen, die zum Teil starke Akzente gesetzt hatten.

Eigengewächse verstärken den Kader

Verstärkt wurde das Team nur durch einen externen Neuzugang: Yasin Turhal wechselte vom TV Aldingen nach Pleidelsheim. Zudem wurden vier Spieler aus der A-Jugend und der zweiten Mannschaft in die erste Mannschaft aufgenommen. In den nächsten Wochen soll es nun vor allem darauf ankommen, die neuen Spieler in das bestehende Team zu integrieren. Auch deshalb waren die Gelb-Schwarzen Ende letzter Woche im Trainingslager am Bodensee.

Dass die neue Saison in der Bezirksliga keinesfalls ein Selbstläufer wird, ist den Pleidelsheimern bewusst. Anders als vor vier Jahren, als sie als Aufsteiger den Durchmarsch schafften, gilt Absteiger Pleidelsheim vielen Konkurrenten nun tatsächlich als Aufstiegsfavorit Nummer eins. „Hinter dieser Einschätzung werden sich einige Konkurrenten verstecken. Wir sind aber keine Überflieger. Ich traue meinen Spielern zu, dass sie in der Spitzengruppe der Bezirksliga mitspielen können. Aber dafür müssen wir mindestens so viel tun wie in der Landesliga“, so Wenninger. Die Bezirksliga erwartet der Trainer sehr ausgeglichen. Jeder Spieler müsse auch im Spiel nach hinten, also in der Verteidigung, bereit sein, alles reinzuwerfen, betont er. „Unser Kader ist mit 15 Spielern am unteren Rand dessen, was vernünftig ist“, so Wenninger. Entscheidend werde nicht zuletzt sein, wie die Mannschaft in die Saison starte. Erst dann werde sich zeigen, ob die Mannschaft zu den Top-Teams der Liga zählt.

Am Dienstag steht jedoch die Freude auf das Derby im Mittelpunkt. Im letzten jahr verloren die Gelb-Schwarzen nur mit 0:2 gegen den Regionalligisten. Ein ähnliches Ergebnis wäre auch diesmal ein Erfolg.

 
 
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