In welcher Liga der GSV Pleidelsheim in der nächsten Saison spielen wird, ist aktuell noch nicht abzusehen. Vermutlich wird sich erst sehr spät entscheiden, ob die Gelb-Schwarzen in der Spielzeit 2026/27 in der Landes- oder der Bezirksliga auf Punktejagd gehen. Was aber bereits fest steht: Trainer Marcus Wenninger wird auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen. Der Vertrag des erfahrenen Übungsleiters wurde kürzlich um ein weiteres Jahr verlängert. Es wird Wenningers fünfte Saison bei den Pleidelsheimern. Im Sommer 2022 übernahm er den Posten beim GSV. Damals war die Mannschaft gerade aus der Kreisliga A in die Bezirksliga aufgestiegen.
GSV Pleidelsheim Marcus Wenninger: „Wir passen immer noch zusammen“
Der Trainer des Landesligisten GSV Pleidelsheim verlängerte seinen Vertrag bei den Gelb-Schwarzen um ein weiteres Jahr.
Durchmarsch in die Landesliga statt Klassenerhalt
Der Klassenerhalt war das erklärte Ziel. Doch es kam anders, denn Platz zwei in der Liga berechtigte zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation, die das Team erfolgreich meisterte. 2024 schafften die Pleidelsheimer als 13. den Klassenerhalt. „Vor allem der Aufstieg war nicht abzusehen. Es war aber ein Wahnsinnsgefühl. Für den Klassenerhalt gilt dasselbe“, betont Wenninger.
In der vergangenen Saison wurde es am Ende gar Platz neun, die beste Platzierung, die der Verein in dieser Spielklasse jemals erreichte. An diese Bestleistung werden Wenninger und seine Mannschaft in dieser Saison nicht anknüpfen können. Aktuell belegen die Pleidelsheimer als 13. den Relegationsplatz. Doch unabhängig davon, wohin die Reise der Pleidelsheimer in der neuen Saison auch geht, setzen sie auf Kontinuität. „Der Stamm der Mannschaft hat sich seit Jahren nie großartig verändert, sondern ist seit dem Bezirksliga-Aufstieg zu 80 bis 90 Prozent zusammen geblieben. Die Mannschaft hat sich in dieser Zeit weiterentwickelt. Auch das Umfeld hat sich wenig verändert. Das ist, im besten Sinne, eine Fußballfamilie“, so Wenninger. Das Vertrauen zwischen Mannschaft, Trainer-Team und Vereinsführung war und ist groß. Daher bedurfte es keiner langen Verhandlungen, um den Vertrag zu verlängern.
Wie in den vergangenen Jahren wurden auch diesmal schon während der Vorbereitung auf die Rückrunde die wesentlichen Dinge geklärt. Die offizielle Vertragsverlängerung erfolgte dann in den letzten Wochen. „Es passt noch alles. Wir können immer noch alle voneinander profitieren. Auch der bisherige Saisonverlauf zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Nach schwierigem Start wieder Chancen auf den Ligaerhalt
Tatsächlich lässt sich die Entwicklung der Mannschaft auch am Verlauf der aktuellen Spielzeit ablesen. Denn zu Saisonbeginn fanden die Gelb-Schwarzen nur schwer in den Tritt. Trotz zumeist ansehnlicher Leistungen dauerte es sehr lange bis zum ersten Saisonsieg, der erst am zwölften Spieltag Anfang November gelang. Seitdem verbesserte sich der GSV kontinuierlich in der Tabelle, gab die rote Laterne ab und hat nun wieder gute Chancen auf den Klassenerhalt. „Auch in der schwierigen Phase zu Saisonbeginn habe ich das volle Vertrauen der Vereinsführung gespürt“, sagt Wenninger. Natürlich gab es aber immer Gespräche darüber, was man noch verbessern kann. Und das hat funktioniert. Wir passen immer noch zusammen“, so Wenninger. Damit es mit dem Klassenerhalt klappt, muss zunächst der Relegationsplatz gesichert werden, ehe man die Mannschaften auf den vorderen Plätzen ins Visier nehmen kann. „Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen und durchpunkten.“ Alles andere werde sich zeigen, so der Trainer. Am Samstag erwarten die Pleidelsheimer den SSV Schwäbisch Hall.
