Handball-Landesliga Debüt von Weiberle in Bönnigheim geht schief

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Jonas May (rechts) hatte wie eigentlich alle seine Bönnigheimer Mannschaftskameraden einen schweren Stand gegen die Handballregion Bottwar SG. Foto: Avanti/Ralf Poller

Der TSV verliert im ersten Spiel mit dem Oberstenfelder in der Verantwortung an der Seitenlinie gegen die Handballregion Bottwar SG mit 25:29 (12:16).

Das Debüt von Simon Weiberle als Trainer des TSV Bönnigheim in der Handball-Landesliga hat seine Mannschaft ihm verdorben. Für die Bönnigheimer gab es wie im Hinspiel gegen die Handballregion Bottwar SG nichts zu holen. Sie verloren mit 25:29 (12:16).

Nach siebenwöchiger Spielpause fanden die Bönnigheimer zunächst gut ins Spiel. Der Beginn der ersten Halbzeit gestaltete sich sehr ausgeglichen. Bis zum 11:11 in der 23. Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Doch dann häuften sich die Unkonzentriertheiten und einfachen Fehler bei den Gastgebern. Die Bottwartaler nutzten die Schwächephase der Bönnigheimer und auch die zwischenzeitliche Überzahlsituation aus. Vier Treffer in Folge ohne ein Gegentor brachten die Gäste zu einem komfortablen Vorsprung. Bei 12:16-Rückstand aus TSV-Sicht wurden dann die Seiten gewechselt.

SG kommt besser aus der Pause

Nach Wiederbeginn erwischten eindeutig die Gäste den besseren Start und bauten ihren Vorsprung gleich auf sechs Tore aus. Zwar hatten die Bönnigheimer immer mal wieder die Chance aufzuschließen, doch scheiterten sie mehrfach am gegnerischen Torhüter. Da auch die Abwehr nicht optimal stand und zu wenig Zugriff fand, hatte die Bottwar-Spielgemeinschaft einfaches Spiel. In der 45. Minute lagen die Bönnigheimer beim 15:23 bereits mit acht Toren zurück. Die Partie war gelaufen.

In der Schlussviertelstunde verkürzten die Gastgeber den Rückstand zwar nochmals ein bisschen. Doch die Bottwartaler ließen sich nicht verunsichern. „Die letzten fünf Minuten in der ersten Halbzeit haben uns das Genick gebrochen“, analysiert Weiberle: „Danach haben wir etwas den Faden verloren.“

TSV Bönnigheim: Nicht, Schönbrodt (beide im Tor); Qual, Müller, Jonas May (4), Jaron May (8/2), Grosser, Galluccio (6), Zäh, Weis (2), Zundel, Schmid (4), Vogelmann (1).

 
 
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