Handball-Regionalliga der Frauen TSV-Frauen erkämpfen sich Heimsieg gegen Leinfelden

Von bz
Alina Kynast (beim Wurf) steuerte drei Tore zum 22:21-Sieg des TSV Bönnigheim gegen die HSG Leinfelden bei. Foto: /Oliver Bürkle

Nach einem guten Start machen es die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Bönnigheim am Ende noch spannend, gewinnen am Ende aber mit 22:21. 

Nach dem Auswärtssieg in Schmiden wollte der TSV Bönnigheim gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen direkt nachlegen. Gleichzeitig hatte man mit dem Gegner noch eine Rechnung offen: In der vergangenen Saison musste sich der TSV in beiden Begegnungen geschlagen geben. Umso größer war die Motivation, es dieses Mal besser zu machen. Entsprechend konzentriert starteten die Bönnigheimerinnen in die Partie. Vor allem Sina Reibl, die am Ende mit sechs Treffern erfolgreichste Torschützin des TSV war, erwischte einen starken Beginn und erzielte die ersten drei Treffer für Bönnigheim. Über 4:1 und 6:2 setzte sich die Heimmannschaft früh ab und zwang die Gäste bereits nach knapp sechs Minuten zur ersten Auszeit.

TSV zieht bis auf fünf Tore davon

Auch danach erspielte sich der TSV immer wieder gute Möglichkeiten und konnte die Führung zwischenzeitlich auf 11:6 ausbauen.

Dann ließ die Chancenverwertung allerdings deutlich nach. Zu häufig scheiterte man an der gegnerischen Torhüterin und verpasste es dadurch, sich für die gut herausgespielten Möglichkeiten zu belohnen und deutlicher abzusetzen. Leinfelden nutzte dies und kämpfte sich wieder heran. So ging es trotz des guten Bönnigheimer Starts lediglich mit einer knappen 12:11-Führung in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel tat sich der TSV schwer. Während die Abwehr über weite Strecken sehr gut stand, fehlte im Angriff zunehmend die Durchschlagskraft. Zwar gelang es zunächst noch, die Führung beim 18:15 und 19:16 auf drei Tore auszubauen, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. In der Schlussphase glich die HSG Leinfelden-Echterdingen beim 20:20 erstmals in der Partie aus und ging wenig später sogar mit 21:20 in Führung. Gerade in dieser engen Phase waren die beiden gehaltenen Strafwürfe von Kathrin Gerullis enorm wichtig und hielten Bönnigheim im Spiel.

Späte Entscheidung

Vorne übernahm schließlich Katja Kerner Verantwortung und erzielte knapp vier Minuten vor Schluss mit ihrem fünften Treffer den wichtigen Ausgleich zum 21:21. Ein verwandelter Siebenmeter von Alina Kynast brachte den TSV kurz vor Schluss wieder mit 22:21 in Führung, die mit einer starken Abwehr und viel Kampf bis zum Schlusspfiff verteidigt wurde. Am Ende belohnen sich die Bönnigheimerinnen damit für ihren Kampfgeist und eine starke Defensivleistung.

TSV Bönnigheim: 

Zäh (3), Haiges, Luft, Meic (1), Knoll, Opitz, Kynast (3/3), Höhn (1), Biedermann (3), Kerner (5), Reibl (6).

 
 
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