Hoher Sieg für Riesen Ludwigsburg Tremmell Darden feiert seinen 40. auf dem Parkett

Von Sebastian Klaus
Tremmell Darden (links) feierte schon einmal vor. ⇥ Foto: Avanti/Ralf Poller

Zwei Tage vor seinem Jubiläum schlägt der älteste Spieler der BBL mit den Riesen Frankfurt mit 95:67.

Am Freitag feiert Tremmell Darden seinen 40. Geburtstag. Während es in Deutschland eher verpönt ist, seinen Ehrentag vorzufeiern, stellt das in Dardens Heimat USA überhaupt kein Problem dar. Gut für den Routinier und seine MHP Riesen Ludwigsburg.

Ganze 18 Spielminuten dauerte es am Donnerstagabend beim vorgezogenen Spiel des zwölften Spieltags seiner Truppe gegen das Kellerkind Frankfurt Skyliners in der MHP-Arena, bis sich der älteste Spieler der Bundesliga mit seinen ersten Punkten der Partie zum 38:25 selbst beschenkte. Beim Auspacken des Geschenks, um im Bild zu bleiben, half Dardens Landsmann Jonah Radebaugh fleißig mit. Bereits kurz nach dem Anpfiff führten die Riesen nach zwei erfolgreichen Dreiern des Points Guards mit 6:0. 16 der insgesamt 46 Punkte der Hausherren zur Pause gingen auf das Konto von Radebaugh, der sich wie seine Teamkollegen im Vergleich zum mauen Auftritt bei der bitteren Derby-Niederlage gegen Crailsheim gerade bei seinen Würfen aus der Distanz stark verbessert zeigte.

McLean fehlt Frankfurt

Bei den stark ersatzgeschwächten Gästen, die ohne sechs Spieler - darunter Ex-Riese Jamel McLean - angetreten waren, wusste Len Schoormann zu gefallen, der mit seinen gerade einmal 19 Lenzen der Sohn von Darden sein könnte. Der in der letzten Saison als bester Nachwuchsspieler der BBL nominierte Schoormann steuerte bis Mitte des Spiels zehn Punkte für die Hessen bei. Der spektakulärste Treffer der Partie ging allerdings auf das Konto von Schoormanns Mitspieler Rasheed Moore, der von der Mittellinie per Buzzer Beater zum 46:32 einnetzte.

Radebaugh stellt Rekord ein

Doch weder Schoormann noch Moore konnten verhindern, dass sich die Riesen im dritten Viertel immer weiter absetzten. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende des Abschnitts traf Jonah Radebaugh von der Freiwurflinie zum 66:47, wenige Sekunden vor der letzten Pausensirene stellte Radebaugh mit seinem Dreier seinen persönlichen Punkterekord von 25 ein. Doch von den  750 Zuschauern gefeiert wurde neben dem ungefährdeten 95:67-Heimsieg der Ludwigsburger sicherlich auch der Jubilar in spe Darden, der im Interview mit Magenta Sport von seiner aller Wahrscheinlichkeit nach letzten Saison sprach.

Die Gründe dafür, warum er in seinem Alter noch mit Jungspunden wie Schoormann mithalten kann, sieht der Noch-39-Jährige in der Umstellung seiner Ernährung mit Mitte 20 und zahlreichen Extraschichten in Sachen Dehnen vor und nach jedem Spiel und Training. Doch nicht alleine in der Wissenschaft: „Gott gibt mir die Kraft, immer noch auf diesem Niveau zu spielen.“

 

 
 
- Anzeige -